Familie Djokovic mit Stadt Belgrad im Zwist

Novak Djokovic US Open Foto: Stefan Ruef

Novak Djokovic ist seit Jahren das Aushängeschild von Belgrad. Und eigentlich ist die serbische Millionenmetropole auch mächtig stolz auf den Tennis-Star. Doch nun liegt die Stadt mit der Familie Djokovic – die in der schönsten Gegend von Belgrad eine Tennisschule betreibt – im Zwist. Es soll nämlich keine Pacht bezahlt worden sein. Nun wurde der Familie des Weltranglisten-Zweiten der Pachtvertrag für das „Tenniscenter Novak“ gekündigt. Belgrader Zeitungen berichteten unter Berufung auf die Behörden, dass die Djokovics für die malerisch an der Donau liegenden Tennisplätze zudem auch keine Kommunalabgaben bezahlt haben. Der Pächter „Family Sport“ habe zudem sein Versprechen gebrochen, ein ATP-Turnier nach Belgrad zu holen.

Familie wehrt sich

Doch die Familie von Djokovic wehrt sich gegen die Vorwürfe: „Wir sind – gelinde gesagt – unangenehm überrascht über die Menge der Unwahrheiten, die von der Stadt als Begründung angegeben werde“, heißt es in einer Stellungnahme. Vier Millionen Euro sollen bisher in die Anlage investiert worden sein. Der Streitfall müsse auf jeden Fall vom Tennis-Star ferngehalten werden, heißt in der Mitteilung der Familie weiter. Es handele sich um eine „dreckige Entscheidung der Tagespolitik. Hier gibt es kein Recht.“ Man werde alle gesetzlichen Möglichkeiten ausschöpfen, „um unsere Interessen zu schützen“.

Vater eckte bereits öfter an

Novak Djokovics Vater Srdjan hatte zuletzt im August für Aufsehen gesorgt, als er die Konkurrenten seines Sohnes kritisierte: Er warf Rafael Nadal und Roger Federer Charakterschwäche vor. Novak selbst distanzierte sich daraufhin von den Aussagen seines Vaters.

Foto: Stefan Ruef

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