Fan-Liebling Federer hamstert gleich drei ATP Awards ein

Vor der Saison hätte wohl kaum jemand mit einem derart herausragenden Jahr von Roger Federer gerechnet. Diese Wahnsinnssaison wurde nun im Zuge der ATP Finals in London auch abseits der Courts gehuldigt. Der Schweizer sackte bei der Verleihung der ATP Awards 2017 nämlich gleich drei Preise ab. Es sind dies bereits seine 34, 35 und 36 Trophäen seit dem Jahr 2003.

Fan-Liebe seit 15 Jahren ungebrochen

Schon zum 15. Mal in Serie würde der „Maestro“ zum Fan-Liebling gewählt. Der letzter Spieler neben Federer war Marat Safin, der von den Fans 2002 auserwählt wurde. Aber nicht nur bei den Fans, sondern auch bei den Kollegen ist der Eidgenosse mehr als beliebt. Zum 13. Mal wurde Federer auch mit dem „Stefan Edberg Sportmanship-Award“ ausgezeichnet. Ein Preis, der einen Spieler für seine Professionalität, Fairness und seinen Einsatz fürs Tennis ehrt.

Premieren-Award nach Wahnsinnscomeback

Zum ersten Mal durfte der 19-fache Grand-Slam-Sieger auch die Auszeichnung für den Comeback-Spieler mit nach Hause nehmen. Nach seiner Knieverletzung und der damit verbundenen sechsmonatigen Pause triumphierte Federer bekanntlich bei den Australian Open, holte sich den Titel in Wimbledon und gewann weitere sechs Turniere. Der Preis war damit wohl für niemanden eine Überraschung.

Preise für Shapovalov, die Bryans, Godwin und Tecau

Neben Federer durfte sich auch Youngster Denis Shapovalov über den „Most Improved Player 2017“-Award freuen. Der Kanadier ist der jüngste Spieler unter den Top 100. Ähnlich beliebt bei den Fans wie der Schweizer sind auch die Bryan Brüder. Die Doppel-Spezialisten gewannen den Preis für das bei den Fans beliebteste Doppel-Team zum 13. Mal in Folge. Bei den Coaches wurde Neville Godwin zum Trainer der Saison gewählt. Der Südamerikaner führte Landmann Kevin Anderson in diesem Jahr bis ins US Open Finale. Die Zusammenarbeit haben die beiden trotzdem mittlerweile beendet. Und Doppel-Spezialist Horia Tecau wurde mit dem „Arthur Ashe Humanitarian Award“ geehrt. Der Rumäne setzt sich in seiner Heimat für Bildungsprojekte ein und ist im April daher auch schon zum UNICEF-Botschafter ernannt worden.

Foto: Samuel Thurner

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