Favorit gegen Außenseiter um die „Krone“ von Wien

David Ferrer/ESP (Erste Bank Open 2015, Wiener Stadthalle); Copyright: Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer, 24.10.2015

Das Finale der Erste Bank Open in Wien heißt David Ferrer gegen Steve Johnson! Der als Nummer eins gesetzte Spanier setzte sich in seinem Halbfinale in der erneut hervorragend besuchten Wiener Stadthalle gegen Publikumsliebling Gael Monfils in rund zwei Stunden mit 7:6 (5) und 7:5 durch. Die beiden lieferten sich einen intensiven Schlagabtausch. Nachdem der erste Satz im Tiebreak entschieden werden musste und dabei Ferrer das bessere Ende für sich hatte, stellten sich die Zuschauen auch im zweiten Satz bereits auf ein Tiebreak ein. Doch beim Stand von 5:5 servierte Monfils drei Doppelfehler in Serie und ebnete seinem Gegner zunächst den Weg zum Break und in weiterer Folge auch zum Sieg. „Das war das erwartet schwere Match. Ich bin sehr froh, dass ich es hier wieder ins Finale geschafft habe“, meinte Ferrer, der im Vorjahr in der Österreichischen Hauptstadt im Endspiel dem Schotten Andy Murray in drei Sätzen unterlegen war. „Das Finale wird sicher nicht einfach. Steve hat hier sehr gut gespielt. Ich stelle mich wieder auf eine intensive Partie ein“, so der Spanier, der nach Doha, Rio de Janeiro, Acapulco und Kuala Lumpur seinen fünften Titel in diesem Jahr feiert könnte.

Erstes Finale auf der ATP Tour für Johnson

Gegner Johnson steht hingegen zum ersten Mal im Finale eines ATP Turniers und ist damit der klare Außenseiter. Der US-Boy erwischte in seinem Halbfinale gegen den Letten Ernests Gulbis mit einem Break zum 2:0 einen optimalen Start und spielte diesen Vorteil zum Gewinn des ersten Satzes sicher nach Hause. Als ihm auch im zweiten Durchgang ein Break zum 2:1 gelang, schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein, doch der Schützling von Günter Bresnik konterte und schaffte das Rebreak zum 4:4. Der zweite Satz ging ins Tiebreak, in dem Johnson nach einer Stunde und 31 Minuten seinen zweiten Matchball mit einem Ass zum 6:3 und 7:6 (4) verwertete. „Es fühlt sich großartig an, hier zum ersten Mal ein Einzelfinale erreicht zu haben. Ich habe nun die Chance, ein weiteres Match zu spielen, in dem ich noch einmal alles geben werde. Sollte es mit dem Titel jedoch nicht klappen, habe ich in den kommenden Jahren hoffentlich die Möglichkeit, dieses Turnier noch einige Male zu spielen“, geht Johnson locker in das Finale, in dem neben einem Siegerscheck in Höhe von 423.000 Euro auch 500 Punkte für die Weltrangliste auf dem Spiel stehen.

Steve Johnson/USA (Erste Bank Open 2015, Wiener Stadthalle); Copyright: Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer, 24.10.2015

Fotos: Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer

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