Favoriten-Siege und Sensationen zum Auftakt in Paris

Die French Open in Paris starteten natürlich auch in diesem Jahr mit einigen faustdicken Überraschungen! Während bei den Herren etwas Rafael Nadal gegen den Italiener Simone Bolelli mehr oder weniger problemlos in drei Sätzen die zweite Runde erreichte, Novak Djokovic mit 6-3, 6-4, 6-4 den Brasilianer Rogerio Dutra Silva bezwang, Dominic Thiem den Weißrussen Ilya Ivashka 6-2, 6-4, 6-1 vom Platz schoss und auch Alexander Zverev dem Letten Ricardas Berankis in drei Sätzen nur vier Games ließ, mussten einige Favoriten bereits die Koffer packen. Der zuletzt von einer Verletzung schwer geplagte Stan Wawrinka verlor etwa zum Auftakt den Fünf-Satz-Krimi gegen den Spanier Guillermo Garcia-Lopez, der an Nummer 29 gesetzte Gilles Muller musste sich dem Letten Ernests Gulbis geschlagen geben und David Ferrer scheiterte an seinem eher unbekannten Landsmann Jaume Munar. Von den Gesetzen ist das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres auch schon für Tomas Berdych, Adrian Mannarino, Feliciano Lopez, Jack Sock und Philipp Kohlschreiber zu Ende.

„Tante“ Venus raus, „Super-Mami“ Serena weiter

Die größte Überraschung gab es aber bei den Damen. Während sich ansonsten vorwiegend die Favoritinnen durchsetzten, schaffte die Chinesin Qiang Wang die Sensation. Sie schlug die „Grand Dame“ des Damentennis – Venus Williams. Die US-Amerikanerin verlor mit 4-6 und 5-7. Schwester Serena hingegen, die nach der Geburt von Töchterchen Alexis Olympia in der Weltrangliste auf Platz 451 abgerutschte, schlug bei ihrem Comeback auf der großen Bühne Kristyna Pliskova mit 7-6 (4) und 6-4. Das große Tennis zeigte die ehemalige Nummer eins der Welt dabei aber nicht. Die fehlende Spielpraxis war ihr noch deutlich anzumerken. Vielmehr sorgte das gewöhnungsbedürftige Outfit der „Super-Mami“ für Furore. Serena trug nämlich einen hautengen, schwarzen Einteiler, der stark an „Catwoman“ erinnerte.

Foto: instagram/Serena Williams (Screenshot)

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