Favoriten-Sterben in Basel geht weiter

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Sachen gibt es im Tennisleben: Fünf von acht gesetzten Spielern sind bei den Swiss Indoors in Basel bereits ausgeschieden und doch jubelt einer von ihnen. Neben Stanislas Wawrinka (an Position 4 gesetzt), Richard Gasquet (5), Andreas Seppi (7) und Kai Nishikori (6) konnte auch Tomas Berdych (2) bereits die Koffer packen. Im Vergleich zu seinen Kollegen darf sich der Tscheche allerdings freuen.

Trotz Pleite für Finale qualifiziert

Berdych steht nach der kalten Dusche nämlich zum vierten Mal in Folge als Starter der ATP-Finals in London fest. Im Vorjahr schaffte er in der Londoner O2-Arena sogar den Einzug ins Halbfinale. Der Tscheche, der sein Land auch zum zweiten Mal in Folge in den Davis-Cup-Finale führte, verlor in Basel ein hoch dramatisches Mach gegen den Kroaten Ivo Karlovic mit 6:4, 6:7, 6:7. Der Clou der Geschichte: Berdych verpasste einen Matchball und hatte im ganzen Spiel keinen einzigen Breakball gegen sich! Karlovic machte seinem Ruf wieder einmal alle Ehre, ein Aufschlagmonster zu sein (23 Asse).

Des einen Leid ist des anderen Freud

Da zuvor Stanislas Wawrinka ebenfalls in der ersten Runde ausgeschieden war, stand bereits bei Berdychs Spielbeginn fest, dass er die Qualifikation für das Saisonfinale geschafft hatte. Der 28-Jährige steht aktuell im „Race to London“ mit 3800 Punkten auf Platz sechs. Durch die Absage von Andy Murray reicht der neunte Platz in dieser Wertung aus, um sich zu qualifizieren. Berdychs Vorsprung auf den Zehntplatzierten, Jo-Wilfried Tsonga (3055), beträgt 745 Punkte. Auf Wawrinka (3150 Punkte) sind es 650 Punkte Vorsprung. Beim letzten ausstehenden Turnier, dem ATP-Masters-1000-Event in Paris-Bercy, gibt es 1000 Punkte für den Turniersieg und 600 für die Finalteilnahme. Da Tsonga und Wawrinka nicht beide das Turnier gewinnen und an Berdych vorbeiziehen können, steht fest, dass sich der Tscheche bereits qualifiziert hat.

Foto: Twitter / Tomas Berdych (Screenshot)

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