Federer beendet im Gigantenduell Siegesserie von Djokovic

Roger Federer Basel Foto: Samuel Thurner

Einfach nur bärenstark! Roger Federer gewann beim Saisonfinale der besten acht Spieler des Jahres auch sein zweites Gruppenspiel. Und es war ein Sieg für das Selbstvertrauen. In 78 Minuten bezwang der Schweizer Branchenprimus Novak Djokovic mit 7:5, 6:2 und qualifizierte sich damit vorzeitig für das Semifinale.

Maestro bleibt im Head-to-Head in Führung

Der Serbe, der die ATP Finals zuletzt drei Mal in Folge gewinnen konnte, musste in der Londoner O2-Arena hingegen nach 23 Siegen in Serie seine erste Niederlage einstecken. Und seit dem 29. Oktober 2012, also vor mehr als drei Jahren, verlor der „Djoker“ ein Spiel unter dem Hallendach. Damals unterlag er in Paris dem US-Boy Sam Querrey. Zudem verhinderte Federer mit dem 22. Sieg im 43. Duell, dass Djokovic im Head-to-Head erstmals in Führung geht.

Nur zu Beginn wurde es brenzlig

Es war eine wahre Machtdemonstration des Eidgenossen: Nur im allerersten Aufschlaggame wurde es für den Maestro brenzlig. Djokovic kam zu einer Breakchancen. Doch mit einem Vorhand-Winner machte der 17-fache Grand-Slam-Sieger die Möglichkeit zunichte und spielte daraufhin souverän. Mit einem unnachahmlichen Halbvolley schaffte Federer beim Stand von 6:5 das erste Break des Matches und holte sich damit gleichzeitig den ersten Satz. Erst im dritten Game des zweiten Durchganges – als der Schweizer bereits 2:0 führte – musste Federer zum ersten Mal seinen Aufschlag abgeben. Er liess sich davon aber nicht vom Weg abbringen und schaffte wenige später seinerseits wieder ein Break. Schlussendlich holte sich der Weltranglisten-Dritte einen überraschend lockeren Sieg.

Serbe muss um Halbfinal-Ticket zittern

Während es für Federer in seinem letzten Gruppenspiel „nur“ noch um den Gruppensieg geht, muss sich Djokovic gegen Tomas Berdych sein Halbfinal-Ticket erst noch verdienen. Der Tscheche verlor zuvor nach einem Marathonmatch in zwei Stunden und 24 Minuten mit 5:7, 6:3 und 3:6 gegen den Japaner Kei Nishikori, der damit seine Chance auf den Einzug ins Halbfinale wahrte. Doch die Djokovic-Fans müssen nicht allzu besorgt sein. Nur zwei Partien konnte Berdych in 22 Duellen gegen den Weltranglisten-Ersten für sich entscheiden.

Foto: Samuel Thurner

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