Federer Bezwinger Seppi scheitert an Teenie-Star

kyrgios

Eine Sensation jagt die nächste: Nachdem der Südtiroler Andreas Seppi völlig überraschend Roger Federer nach Hause schicke, muss nur eine Runde später er selbst die Koffer packen. Denn der erst 19 Jahre alte Nick Kyrgios hat es als erster Australier seit Lleyton Hewitt seit dem Jahr 2005 geschafft, ins Viertelfinale der Australian Open einzuziehen. Dabei konnte der Weltranglisten-53. in einem wahren Tennis-Krimi einen 0:2-Satzrückstand noch in einen Sieg verwandeln und wehrte dabei sogar eines Matchballs ab. Mit 5:7, 4:6, 6:3, 7:6 (5) und 8:6 zog der Teenager schließlich ins Viertelfinale ein. „Ich wusste, dass er viel Selbstvertrauen hat, nachdem er Roger geschlagen hat“, sagte der Australier nach der Show in der Hisense Arena. „Mit meiner Erfahrung aus Wimbledon, als ich schon mal nach 0:2 zurückgekommen bin, wusste ich aber, dass ich das schaffen kann.“ Im vergangenen Jahr sorgte der für viele wohl noch völlig unbekannte Kyrgios beim Rasen-Klassiker in London im Achtelfinale gegen den damaligen Weltranglisten-Ersten Rafael Nadal für eine Sensation und erreichte das erste Grand-Slam-Viertelfinale seiner Karriere. In Australien brandete sogar in der Rod Laver Arena Jubel auf, als Kyrgios erleichtert zu Boden fiel, nachdem er seinen Matchball verwertete.

Murray warf Dimitrov in vier Sätzen aus Turnier

Auf diesem Center Court lieferten sich gerade Andy Murray und Grigor Dimitrov ein sehenswertes Match mit zahlreichen sensationellen Schlägen. Am Ende verwertete der Schotte mit einem Netzroller seinen ersten Matchball und konnte sich mit 6:4, 6:7 (5), 6:3, 7:5 durchsetzen. Dabei konnte der Brite beim Stand von 2:5 für den langsam immer müder werdenden Bulgaren sogar einen Satzball abwehren und einen fünften Satz gerade noch abwenden. Im Viertelfinale wartet auf Murray nun Sensations-Mann Kyrgios.

Foto: wikipedia/Nick Kyrgios (Screenshot)

Noch keine Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Required
Required
Optional

XHTML: Du kannst diese Elemente nutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>