Federer casht von Sponsoren über 40 Millionen Dollar ab

Roger Federer Basel Foto: Samuel Thurner

Roger Federer wird von seinen elf Sponsoren regelrecht vergoldet. Laut einem Bericht in der Zeitung „Blick“ kassierte der Schweizer allein für seine Werbeverträge mehr als 40 Millionen US-Dollar – pro Jahr. Hinzu kommen Preisgelder (allein in diesem Jahr weitere 9,3 Millionen US-Dollar), Startgagen für die Teilnahme an Turnieren (auch diese sollen siebenstellige Beträge erreichen können) und nicht zuletzt Entschädigungen für Exhibition-Matches. Auf 350 bis 500 Millionen US-Dollar wird das Vermögen von Federer geschätzt. Zu verdanken hat der Maestro dies vor allem Manager Tony Godsick. Er formte Federer zu einem der größten Sportlermarken aller Zeiten.

Werbepartner mit direktem Bezug

Nur kurz in die Kamera zu lächeln und abzukassieren, kommt für den ehemaligen Weltranglisten-Ersten aber nicht in Frage. „Alle Partnerschaften haben einen direkten Bezug zu Roger. Sie müssen einem gemeinnützigen Engagement entgegenkommen und langfristig sein“, erklärt Godsick. So wirbt Federer zwar ohne Werbevertrag für die Credit Suisse, wird von Großbank aber finanziell und mit Fachwissen bei seiner Stiftungsarbeit unterstützt.

Persönliche Werte locken Luxusmarken

Qualität, Präzision, Vertrauen und Bescheidenheit: All dies verkörpert wohl kein Sportstar mehr als Federer und kommt bei Luxusmarken wie Rolex, Mercedes, Moët & Chanson oder Nike offenbar gut an. „Wir bringen Roger mit Unternehmen zusammen, die in ihrem Bereich Top-Performer sind und Rogers persönliche Werte und die Werte seiner Marke teilen. Beständigkeit, Loyalität und harte Arbeit sind Grundpfeiler dieser Strategie, sagt Manager Godsick dem „Blick“.

Auch nach Karriereende eine Werbe-Ikone

Federer ist nicht nur in seiner Heimat, der Schweiz, ein Werbestar, sondern eine globale Marke. Überall, wo er hinkommt, zieht er die Leute in seinen Bann. Menschen auf der ganzen Welt identifizieren sich mit ihm. Das wird Federer auch lange nach dem Karriereende lukrative Werbeverträge einbringen. Verträge mit Unternehmungen wie Rolex, Moët & Chandon oder Jura können problemlos weitergeführt werden, wenn der Schweizer seine Karriere längst beendet hat. „Für uns ist klar, dass die Partnerschaft weit über die sportliche Karriere hinauslaufen wird“, sagt etwa die Credit Suisse.

„Match for Afrika 2“ brachte 1,3 Millionen Schweizer Franken

Neben seinem Reichtum sind für Federer aber auch wohltätige Events wichtig. Vor Jahren gründete er die „Roger Federer Foundation“, die sich um Projekte zur Steigerung der Bildungsqualität in sechs Ländern (Botswana, Malawi, Namibia, Sambia, Simbabwe und Südafrika) im südlichen Afrikas kümmert. Und so lud er kurz vor Weihnachten im Hallenstadion in Zürich zum „Match for Africa 2“ gegen seinen Kumpel und Davis Cup Teamkollegen Stan Wawrinka (bei der ersten Veranstaltung spielte Roger gegen Rafael Nadal). In einem unterhaltsamen Match behielt der Erfinder der Veranstaltung mit 7:6 (4), 6:4 die Oberhand. Viel wichtiger als das Ergebnis waren aber die Spenden. Bei der Veranstaltung konnten nicht weniger als 1,3 Millionen Schweizer Franken gesammelt werden.

Foto: Samuel Thurner

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