Federer führt Schweiz zum dritten Titel beim Hopman Cup

Viele der Topstars sind vor den Australien Open (ab 15. Jänner) verletzt oder suchen noch ihre Form. Doch einer ist bereits jetzt topfit und sahnte schon einen prestigeträchtigen Titel ein – Roger Federer. Der „Maestro“ holte gemeinsam mit Landsfrau Belinda Bencic den Hopman Cup im westaustralischen Perth, die inoffizielle Mixed-WM.

„Maestro“ triumphierte wie schon 2001 mit Hingis

Im Finale setzten sich die beiden Schweizer gegen das Team Deutschland mit Jungstar Alexander Zverev und der ehemaligen Nummer eins Angelique Kerber durch. Den Grundstein für den Triumph legte einmal mehr Superstar Federer. Er schoss die Nummer vier der Welt nach verlorenem Tiebreak im ersten Satz (4:7) mit 6:0 und 6:2 regelrecht vom Platz. Kerber sorgte mit einem 6:4, 6:2-Sieg zwar für den Ausgleich, am Ende bewiesen die Eidgenossen aber Nervenstärke und gewannen nach einem Servicewinner von Federer 4:3 (5:3) und 4:2. Es war dies der dritte Titel für die Schweiz, der zweite für den 19-fachen Grand-Slam-Sieger nach 2001 – damals an der Seite von Martina Hingis. Bencic war zu diesem Zeitpunkt gerade einmal drei Jahre alt.

Dritter Titel für Deutschland zum Greifen nahe

Deutschland muss hingegen weiter auf seinen dritten Titel beim Hopman Cup warten. 1993 siegten Michael Stich und Steffi Graf, zwei Jahre danach triumphierten Boris Becker und Anke Huber. „Es ist nicht das Ergebnis, was wir uns gewünscht hätten“, meine Kerber unmittelbar nach der Niederlage: „Aber insgesamt war es eine tolle Woche. Meinen herzlichen Glückwunsch an die Schweiz. Ein absoluter verdienter Sieg.“ Und Zverev war sogar zum Scherzen aufgelegt: „Gratulation an Belinda und Roger. Vielleicht haltet ihr euch künftig ein bisschen zurück, wir wollen auch einmal etwas gewinnen.“

Foto: Samuel Thurner

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