Federer ohne Blöße im Halbfinale, Djokovic & Murray raus

Roger Federer Paris Foto: Stefan Ruef

Rafael Nadal raus und jetzt auch Andy Murray sowie Novak Djokovic raus: Roger Federer war für viele schon zu Beginn des Rasen-Klassikers von Wimbledon der große Favorit auf den Titel, nun glauben nicht nur die Fans des Schweizers, zwei Spiele vor Schluss, an den 19. Major-Titel in seiner Karriere und an seinen achten Triumph im Rasen-Mekka.

Revanche für Vorjahres-Pleite

Im Vorjahr war für den „Maestro“ zwar im Halbfinale Endstation, doch seinen damaligen Gegner hat Federer nun bereits im Viertelfinale in beeindruckender Manier selbst aus dem Weg geräumt. Der Kanadier Milos Raonic hatte gegen den bärenstarken Eidgenossen keine Chance. „Ich bin so happy, dass ich im Halbfinale bin, happy, dass mein Traum weitergeht“, meinte Federer unmittelbar nach dem Match. Vor allem in den ersten beiden Sätzen präsentierte sich der siebenfache Wimbledon-Sieger in bestechender Form. Nach gerade einmal 59 Minuten führte der Rasen-König in seinem 100. Match in Wimbledon mit 6:4, 6:2.

Zwölftes Halbfinale für Eidgenossen

Im dritten Satz kam Raonic zwar besser ins Spiel, am Ende konnte er den zwölfte Halbfinal-Einzug in der Church Road von Federer nicht verhindern. Der Schweizer gewann im Tiebreak nach 0:3-Rückstand mit 7:4.

„Djoker“ musste aufgeben

Im Semifinale trifft Federer, der im ganzen Turnier noch keinen Satz abgeben musste, nun auf Tomas Berdych. Der Tscheche profitierte von der Aufgabe von Djokovic. Beim Stand von 6:7 (2), 0:2 aus Sicht des Serben warf dieser aufgrund von Ellbogen-Schmerzen das Handtuch. „Ich muss erst herausfinden, was ich tun muss und wie lange es dauert. Ich habe noch nie so starke Schmerzen gefühlt wie jetzt. Das ist kein gutes Zeichen“, meinte der „Djoker“, der bereits seit eineinhalb Jahren an diesem Problem leidet.

Querrey wirft Titelverteidiger Murray raus

Im zweiten Halbfinale trifft der Kroate Marin Cilic, der Nadal-Bezwinger Gilles Muller in fünf Sätzen bezwang, auf Sam Querrey. Der US-Boy siegte überraschend gegen Titelverteidiger Andy Murray mit 3:6, 6:4, 6:7, 6:1, 6:1. Der Amerikaner erreichte in seinem 42. Anlauf somit das erste Mal ein Grand-Slam-Halbfinale. „Ich habe bis zum Ende alles gegeben. Es ist enttäuschend, ich bin traurig, dass es vorbei ist“, meinte der an Hüftproblemen leidende Murray bei der Pressekonferenz.

Foto: Stefan Ruef

Noch keine Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Required
Required
Optional

XHTML: Du kannst diese Elemente nutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>