Federer und Djokovic spenden im Kampf gegen Corona-Krise

Roger Federer Basel Foto: Samuel Thurner

Das Coronavirus hat den Tenniszirkus lahm gelegt. Bis Anfang Juni wird es weder bei den Herren, noch bei den Damen Turniere geben. Die Profis können teilweise aufgrund gesperrter Tennishallen nicht einmal trainieren. Selbst Roger Federer bleibt nichts anderes übrig, als seine Fans über die sozialen Medien zu begeistern. Und die sind schon einem 22 Sekunden langen Clip zufrieden. 4,6 Millionen Mal wurde das kurze Video, das den Maestro im Schneetreiben bei einigen Trickschlägen auf eine Tenniswand zeigt, auf Twitter angeklickt. Mehr als 200.000 Betrachter hinterließen ein Herzchen.

Für gefährdete Schweizer Familien
Begeistert sind die Tennisfans aber speziell auch über große Herz von Roger Federer. Der Schweizer folgte nämlich zahlreichen Sportstars und zeigt sich in der Corona-Krise spendabel. Für die am stärksten gefährdeten Familien in der Schweiz spenden der 20-fache Grand-Slam-Champion und Ehefrau Mirka eine Million Franken (etwa 945.000 Euro). „Dies sind herausfordernde Zeiten für uns alle und niemand sollte zurückgelassen werden“, erklärte Federer auf sozialen Netzwerken. „Unser Beitrag ist nur ein Anfang. Wir hoffen, dass sich andere anschließen, um noch mehr bedürftige Familien zu unterstützen. Gemeinsam können wir diese Krise überwinden!“

Geld für Atemschutzmasken
Novak Djokovic ließ sich nicht lang bitten. Der Weltranglisten-Erste zog nach und spendete im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine Million Euro. Mit dem Geld sollen in Serbien Atemschutzmasken und anderes benötigtes Equipment gekauft werden. „Ich kann mich nicht erinnern, so viel Zeit mit der Familie verbracht zu haben, seit ich Vater bin“, sieht der „Djoker“ in der Zwangspause auch etwas Positives. Der Branchenprimus hält sich derzeit übrigens mit seiner Familie in Marbella in Spanien auf.

Foto: Samuel Thurner

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