Federer vergibt Matchbälle: Djoker neuer Wimbledon-König

Drama baby, drama! Das Wimbledon-Finale war nichts für schwache Nerven und entwickelte sich regelrecht zum einem epischen Thriller. Dabei war Roger Federer nur einen einzigen Punkt von seinem neunten Titel an der Church Road und damit am Rekord von Martina Navratilova entfernt. Doch Novak Djokovic ließ den Traum des Maestros platzen und gewann nach vier Stunden und 57 Minuten mit drei gewonnenen Tiebreaks 7:6 (5), 1:6, 7:6 (4), 4:6, 13:12 (3). Und es bleibt dabei: Dem Schweizer gelingt es einfach nicht, Rafael Nadal und den Djoker in ein und demselben Major-Turnier zu schlagen.

Eine Achterbahn der Gefühle
Wie 2014 und 2015 musste sich Federer zum dritten Mal dem Serben im Endspiel am „Heiligen Rasen“ beugen. Dabei machte Roger nicht nur mehr Punkte insgesamt (218 zu 203), sondern sah eigentlich schon wie der Sieger aus. Unter ohrenbetäubenden Jubel holte sich der 20-fache Grand-Slam-Champion nämlich im fünften Satz das Break zum 8:7 und schien locker auszuservieren. Doch plötzlich vergeigte Federer zwei Matchbälle bei eigenem Aufschlag und musste doch noch das Rebreak hinnehmen. Bei 11:11 hatte der Eidgenossen noch einmal Chancen sich einen Vorsprung zu erspielen, doch die Nummer eins der Welt rettete sich in das historische und in diesem Jahr erstmals bei 12:12 eingeführte Tiebreak. Und wie schon in den beiden ersten Tiebreaks in diesem epischen Finale war Note in der Kurzentscheidung einfach besser und holte sich seinen insgesamt 16. Grand-Slam-Titel, den fünften in Wimbledon.

Foto: Samuel Thurner

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