Federer von „Aufschlagmonster“ Isner regelrecht abserviert

Roger Federer Basel Foto: Samuel Thurner

Nach dem Sieg beim Heimturnier in Basel und dem neu getankten Selbstvertrauens aufgrund des Finalerfolges gegen Langzeitrivale Rafael Nadal, war Roger Federer für viele auch beim ATP-1000-Turnier in Paris-Bercy hoher Favorit. Zum Auftakt wurde der Schweizer seiner Rolle auch gerecht und schoss den Südtiroler Andreas Seppi mit 6:1 und 6:1 vom Platz.

27 Asse flogen Maestro um die Ohren

Doch nun der Schock für alle Fans des „Maestros“. Federer wurde von Aufschlagriese John Isner regelrecht abserviert und muss in Frankreich früher als erwartet die Segel streichen. Nicht weniger als 27 Asse flogen dem Eidgenossen in zwei Stunden und 16 Minuten um die Ohren. Nach verlorenem ersten Satz ließ der Schweizer sogar den Physiotherapeuten auf den Platz kommen und sich am Arm behandeln. Danach spielte Federer wie ausgewechselt und erzwang den Entscheidungssatz. Doch zum Sieg reichte es nicht. Zwar konnte der 17-fache Grand-Slam-Sieger im Tiebreak des dritten Satzes noch drei Matchbälle abwehren, doch den vierten verwertete der US-Boy – natürlich mit einem Hammer-Aufschlag – zum 7:6 (3), 3:6, 7:6 (5).

„Ich bin gesund und gut in Form“

Und warum der Physio? Nach dem Match gab die aktuelle Nummer zwei der Welt Entwarnung: „Ich habe ohne Schmerzen gespielt, ich bin gut in Form, ich bin gesund und ich freue mich auf die World Tour Finals in London.“

Foto: Samuel Thurner

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