Federer zittert sich weiter, Tsitsipas darf Koffer packen

Es hätte der Tag der ganz großen Sensationen bei den Australian Open werden können. Nachdem bei den Damen erst Superstar Serena Williams gegen die Chinesin Wang Qiang den Kürzen zog, Wunderkind Cori Gauff mit Naomi Osaka die Titelverteidigerin bezwang und US-Girl Madison Keys von der Griechin Maria Sakkari nach Hause geschickt wurde, gab es mit dem 7:5, 6:4, 7:6 (2)-Sieg von Milos Raonic gegen den aktuellen ATP-Finals-Champion Stefanos Tsitsipas auch die erste faustdicke Überraschung bei den Herren. Doch Roger Federer rettete den Tag für die Favoriten.

Maestro mit vielen leichten Fehlern
Dabei drängte Lokalmatador John Millman, der den Schweizer bereits bei den US Open 2018 ausschaltete, Federer an den Rand einer Niederlage. Zwei klitzekleine Punkte fehlten in diesem Fünf-Satz-Krimi zur Sensation. Doch der Maestro schaffte es trotz vieler leichter Fehler, doch noch den Kopf aus der Schlange zu ziehen.

Der insgesamt 100. Sieg in Melbourne
Federer lag im alles entscheidenen Match-Tiebreak im fünften Satz bereits mit 4:8 hinten, kämpfte sich aber heran und verwandelte nach vier Stunden und drei Minuten seinen ersten Matchball. Schöner hätte der Eidgenosse seinen 100. Sieg in Down Under nicht feiern können. Der 20-fache Grand-Slam-Champion siegte mit 4:6, 7:6 (2), 6:4, 4:6, 7:6 (8). „John hätte den Sieg genauso verdient. Er hat lange kaum Fehler gemacht“, gestand Federer.

Foto: Samuel Thurner

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