Federers Traum geplatzt: Djokovic gewinnt 10. Major-Titel

Novak Djokovic Basel Foto: Samuel Thurner

Es war für viele in New York das erhoffte Endspiel. Wie bereits zwei Monate zuvor in Wimbledon standen sich auch bei den US Open Novak Djokovic und Roger Federer im Finale gegenüber. Und auch diesmal wurde es nichts mit dem Happy End für den Schweizer, wieder nichts mit 18. Major-Titel.

Spiel der vergebenen Chancen

Dabei gelangen dem Maestro nur zwei Punkte weniger als dem Serben. Das Match kann auch als „Spiel der vergebenen Chancen“ zusammengefasst werden. Denn Federer konnte von seinen insgesamt 23 (!) Breakchancen nur vier nützen.

Nach einem schwachen ersten Satz spielte die aktuelle Nummer zwei der Welt aggressiver, packte sogar seinen Halbvolley-Return – den Sabr – aus und schaffte den Satzausgleich. Besonders bitter war für Federer aber der dritte Satz. In diesem war der Eidgenosse klar der besserer Spieler, Djokovic nützte aber seine einzige Chance auf ein Break. „Ich hätte es besser machen sollen“, so der Schweizer. „Ich hätte niemals mit 1:2 Sätzen hinten liegen dürfen, das war Mist.“ Die Partie schien gelaufen. Im vierten Durchgang lag Federer bereits mit Doppel-Break 2:5 in Rückstand. Doch angetrieben vom frenetischen Publikum kämpfte sich der Maestro heran, hatte sogar zwei Breakchancen zum 5:5. Doch der Djoker behielt die Nerven und verwandelte seinen zweiten Matchball zum 6:4, 5:7, 6:4 und 6:4-Erfolg. Es war dies nach 2011 bereits der zweiten US Open Titel für den Serben und der zehnte Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier.

Foto: Samuel Thurner

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