Borg: „Film lügt – mein Coach hat mich nie geschlagen“

Maria Sharapova veröffentlicht dieser Tage ihre Autobiografie. Im November wird der Film „Battle of the Sexes“ das legendäre Tennismatch der Generationen zwischen der gealterten Tennislegende Bobby Riggs und Wimbledon-Siegerin Billie Jean King aus dem Jahr 1973 in Erinnerung rufen. Und in Stockholm feierte nun der Kino-Film „Borg vs. McEnroe“ Premiere. Das Thema „Tennis“ scheint für Filmemacher und Buchautoren derzeit so interessant und lukrativ zu sein wie nie zuvor.

„Er warf nur Bälle auf mich“

Vor allem der Streifen über die brisanten Duelle zwischen dem ehemaligen schwedischen Weltstar Björn Borg und US-Ikone John McEnroe (Foto), der ab Mitte Oktober auch in deutschsprachigen Kinos zu sehen sein wird, sorgte bereits vor der Erstausstrahlung für Schlagzeilen. Denn der heute 61 Jahre alte Borg bemängelte einige Fehler im Film. So hätte ihn etwa sein Coach Lennart Bergelin nie geschlagen, wie es im Film zu sehen ist. „Die Szene ist so nie passiert. Er warf Tennisbälle auf mich, mehr aber auch nicht“, stellte der Schwede klar.

„Ähnlichkeiten mit Schauspielern beängstigend“

Grundsätzlich gefällt Borg aber der Film von Landsmann Janus Metz über seine Rivalität mit Bad Boy McEnroe. „Ich finde den Film gut. Janus hat die damalige Stimmung fanatisch transportiert und bringt viele interessante Fakten zutage“, meint der blonde Skandinavier. „Die Schauspieler sind unglaublich gut und die Ähnlichkeiten mit uns sind teilweise sogar beängstigend.“ Es sei aber schade, dass er und McEnroe nicht mehr ins Projekt eingebunden wurden. „Dann wären wohl noch mehr Details aus dieser Zeit ans Tageslicht gekommen.“

Foto: Stefan Ruef

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