Finalturnier-Traum geplatzt: Österreich verliert gegen Chile

Belgien, Serbien, Australien, Italien, Deutschland, Russland, Kasachstan, die Niederlande, Kolumbien, Kanada und Japan haben es geschafft. Diese Nationen dürfen im November in Madrid bei der Erstaustragung des Davis-Cup-Finalturniers aufschlagen und werden gemeinsam mit den bereits zuvor qualifizierten Teams aus Kroatien, Frankreich, Spanien, den USA, Argentinien und Großbritannien um die hässlichste Salatschüssel der Welt kämpfen. Mit dabei auch Chile! Denn die Mannen von Teamchef Nicolas Massu haben die Finalträume von Österreich, die in Salzburg aufgrund der krankheitsbedingte Absage von Dominic Thiem in die Außenseiterrolle schlüpften, platzen lassen.

2:1-Führung aus der Hand gegeben
Dabei sah es nach dem Sieg von Dennis Novak gegen Christian Garin am Tag eins sowie dem Triumph von Oliver Marach und Jürgen Melzer im Doppel mit dem Stand von 2:1 sehr gut für das rot-weiß-rote Team aus. Novak brachte im dritten Einzel Nicolas Jarry an den Rand einer Niederlage, wehrte insgesamt sechs Matchbälle ab und verlor letztendlich hauchdünn mit 4:6, 6:3 und 6:7 (2).

Relegation im September
Und auch Debütant Jurij Rodioniov konnte den wichtigen dritten Punkt schließlich nicht einfahren. Für den 19-Jährigen, der eher auch schnelleren Belägen zu Hause ist, war die Aufgabe eine Nummer zu groß und Sandplatz-Spezialist Garin einfach zu stark. Rodionov verlor am Ende nach 74 Minuten glatt mit 2:6 und 1:6. Das Team von Kapitän Stefan Koubek muss damit im September in die Relegation.

Foto: Samuel Thurner

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