Frankreich holt zum zehnten Mal den Davis-Cup-Titel

Vor genau drei Jahren musste Frankreich im Davis-Cup-Finale gegen die Schweiz mit Roger Federer und Stan Wawrinka in Lille noch eine bittere Heimniederlage einstecken. Nun dürfen die Gastgeber rund um Non-Playing-Captain Yannick Noah an selber Stelle jubeln. Jo-Wilfried Tsonga, Richard Gasquet, Pierre-Hugues Herbert und Matchwinner Lucas Pouille siegten gegen Belgien mit 3:2 und holten damit zum 10. Mal die „hässlichste Salatschüssel der Welt“ nach Frankreich. Die Equipe sicherte sich den Titel zuletzt vor 16 Jahren. 2001 siegten die Franzosen in Melbourne gegen Australien. In drei weiteren Finals mussten sie sich geschlagen geben. „Was für ein großartiges Finale. Das ist ein toller Erfolg nach so vielen Jahren“, strahlte Noah, der bereits 1991 und 1996 als Teamchef den Davis Cup gewonnen hatte, über beide Ohren.

Goffin, der tragische Held

Dabei wurde David Goffin zum tragischen Helden. Die belgische Nummer eins brachte am Freitag sein Land nach nur einer Stunde und 59 Minuten mit einem glatten Drei-Satz-Sieg gegen Pouille mit 1:0 in Führung. Danach fegte Tsonga Steve Darcis mit 6:3, 6:2, 6:1 vom Platz und glich aus. Am Samstag im wohl entscheidenden Doppel setzten sich dann Gasquet und Herbert gegen die Belgier Ruben Bemelmans und Joris de Loore nach knapp drei Stunden mit 6:1, 3:6, 7:6 und 6:4 durch. Doch Goffin hielt am Entscheidungstag Belgien im Rennen. Im Spiel der beiden Topspieler siegte der Finalist der ATP Finals gegen „Tennis-Ali“ Tsonga mit 7:6, 6:3, 6:2 und gewann damit auch sein zweiten Match im Endspiel.

Pouille wurde zum Matchwinner

Doch auch zwei Siege von Goffin im Länderkampf halfen nichts. Denn Lucas Pouille sichert den Gastgebern im fünften Spiel gegen Darcis mit einem souveränen 6:3, 6:1, 6:0 den Punkt zum 3:2 und brachte ganz Frankreich zum Jubeln.

Foto: instagram/Jo-Wilfried Tsonga (Screenshot)

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