Für den optimalen Treffpunkt – der „Sweetspotter“

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Rahmentreffer? Unsaubere Schläge? Für viele oft ein Problem, weil sie die Bälle außerhalb des Sweetspots treffen. Der Amerikaner Yann Auzoux hat daher ein Trainingsgerät entwickelt, das helfen soll, den besten Treffpunkt zu erwischen.

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Gabriel Huber (14), mehrfacher österreichischer Jugendstaatsmeister in verschiedenen Altersstufen, hat sich den „Sweetspotter“ genau angeschaut und das Gerät für tennis-klatsch.com getestet.

Für jeden das passende Gerät

Vier verschiedene Sweetspotter hat Auzoux in seinem Angebot. Babyblau für Burschen und rosa für Mädchen (jeweils 159 Dollar) sowie den weiße speziell für Damen und Anfänger bzw. den schwarzen für Herren und Profis (je 199 Dollar). Unterscheiden tun sich die vier Trainingshilfen natürlich vom Gewicht.

Für extreme Top-Spin-Spieler nicht geeignet

Gabriel nimmt sich den schwarzen unter die Lupe. Er ist zwar gleich schwer wie ein herkömmlicher Schläger, jedoch ziemlich kopflastig. Dies spürt man vor allem beim Ausschwung. Hat man den Sweetspotter einmal ins Schwingen gebracht, ist eine Korrektur schier unmöglich. Die ersten Bälle sind sehr gewöhnungsbedürftig, Gabriel trifft zwar alle, kontrollierte Schläge sind aber selten. Schnell fällt auf, dass extreme Top-Spin-Spieler keine Freude mit dem Gerät haben werden. Schließlich treffen Top-Spin-Spieler den Ball auch im oberen Drittel der Schlagfläche. Nach einigen Minuten und mit geraden Schlägen fliegen die Bälle von Gabriel bereits kontrollierter. Richtige Ballwechsel sind nun möglich, halten sich aber eher kurz.

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Wir nehmen einen Kinder-Schaumstoffball anstelle eines normalen Tennisballes und merken sofort, dass es damit viel einfach geht. Durch den langsameren Aufsprung des Balls wirken die Schläge mit dem Sweetspotter kontrollierter.

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Auch Aufschläge und Volleys sind mit dem Trainingsgerät möglich. Die österreichische Nachwuchshoffnung kommt damit relativ gut klar.

Für abwechslungsreiche Trainingsstunden

Resümee: Nach einer ersten Trainingseinheit mit dem Sweetspotter ist ein Urteil schwierig. „Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass wenn man öfters damit spielt, ein positiver Effekt eintreten kann“, meinte Gabriel. Vor allem, da man sich auf einen genauen Treffpunkt konzentrieren muss, versucht man den Ball genauer zu schlagen. Ballwechsel sind schwierig, deshalb wäre sinnvoll, wenn man jemanden hat, der einem Bälle zuspielt. „Im Training neue Reize zu setzen kann nie schaden und macht eine Trainerstunden mit Sicherheit auch Abwechslungsreicher“, resümiert der 14-Jährige. 

Fotos: Samuel Thurner, Yann Auzoux

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