Für Thiem gab es Aufschlagtraining vor Revanche

Dominic Thiem Kitzbühel Foto: Robert Parigger

Wer kann den Aufschlag von Dominic Thiem retournieren? Der österreichische Radiosender Ö3 rief seine Hörer auf, bei einer ganz besonderen Challenge mitzumachen. Drei von zehn ausgewählten Kandidaten mussten es schaffen, einen Aufschlag von Österreichs Nummer eins zurück ins Feld zu schlagen. Kein leichtes Unterfangen, wenn man bedenkt, dass Thiem mit einer Geschwindigkeit von um die 210 km/h servieren kann. Das Ö3-Team, das von niemand geringeren als Thomas Muster persönlich ausgewählt wurde, stellt sich am Freitag am Center Court der Wiener Stadthalle dieser Herausforderung. Christina Kavsek (20) aus Gralla, Gerald Kamitz (27) aus Radstadt, Günther Berger (30) aus Neusiedl am See, Johannes Auer (18) aus Ruprechtshofen, Kristin Haider-Maurer (29) aus Trausdorf, Manuel Wipfler (32) aus Wien, Matthias Patterer (20) aus Obsteig, Marco Jutz (21) aus Nenzing, Michael Weinberger (28) aus Scheibbs und Stefan Gatterbauer (21) aus Amtsketten durften am Ende jubeln. Denn obwohl Thiem mit 6:4 gewann, wurde die Aufgabe erfüllt.

Heuer zum vierten Mal gegen Kitzbühel-Sieger

Ob sich das „harte“ Aufschlagtraining ausgezahlt hat, wird sich kommende Woche in Basel zeigen (tennis-klatsch.com berichtet direkt vor Ort). Dort erhält Thiem in der ersten Runde die Revanche für das verloren gegangenen Finale in Kitzbühel. Der Niederösterreicher tritt in diesem Jahr nämlich zum vierten Mal auf den Belgier David Goffin. Doch die Aufgabe wird nicht leicht: Schließlich hat Thiem heuer alle drei bisherigen Duelle verloren und Goffin holte sich seit Juli nicht weniger als sechs Turniersiege (davon vier Challenger).

Kein Finale zwischen Federer und Wawrinka

Vor allem die Schweizer Journalisten hatten vor der Auslosung der Swiss Indoors aber nur eine Frage: Landet Stan Wawrinka (als Nummer 3 gesetzt) in der Tableau-Hälfte von Roger Federer (1) oder in jener von Rafael Nadal (2)? Stan landete schlussendlich in der Hälfte seines Landsmannes. Dies bedeutet, dass das Endspiel nicht Federer gegen Wawrinka lauten wird. Die beiden Davis Cup Helden und guten Kumpels werden, falls sie die erste drei Spiele gewinnen, sich im Halbfinal gegenüberstehen. Zum Auftakt trifft Lokalmatador Federer auf den Luxemburger Gilles Muller. Wawrinka muss die kasachische Hürde Mikhail Kukushkin nehmen. Rafael Nadal, der trotz Problemen mit dem Blinddarm einen Start wagt, steht in der ersten Runde einem Qualifikanten gegenüber.

Foto: Robert Parigger

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