Gegner chancenlos: Federer gegen Djokovic um WM-Krone

Roger Federer Basel Foto: Samuel Thurner

Roger Federer gegen Novak Djokovic: Die meisten Tennisfans haben wohl auf ein solches Endspiel bei den ATP World Tour Finals in der Londoner O2-Arena gehofft. Nun ist es Realität. Der Serbe bekommt die Möglichkeit sich für die bittere Niederlage in der Gruppenphase zu revanchieren und zum vierten Mal in Serie das Saisonfinale der besten Acht für sich zu entscheiden.

Nadal: „Novak ist im Moment fast unschlagbar“

Im Semifinale zeigte der Weltranglisten-Erste jedenfalls schon einmal eine Glanzleistung. Gegner Rafael Nadal war regelrecht chancenlos und kam im ganzen Match zu keiner einzigen Breakchance. Mit dem glatten 6:3, 6:3 konnte der „Djoker“ zudem auf 23 zu 23 im Head-to-Head ausgleichen. „Novak ist im Moment fast unschlagbar. Es ist nicht leicht, vier Jahre in Folge auf diesem Level zu sein. Aber wenn es einer kann, dann er“, streute Nadal seinem Gegner nach dem Match Rosen. „An ihm ist derzeit einfach alles gut. Er hat einen unglaublichen Return, schlägt mittlerweile grossartig auf, macht keine Fehler, spielt die Bälle sehr lang. Er ist einfach rundum besser als ich – da kann ich ihm nur gratulieren!“ Und auch Djokovic selbst ist von seiner eigenen Saison mit bisher 81 Siegen und nur fünf Niederlagen überwältigt: „Das ist das Jahr meines Lebens und es fühlt sich gut an. Ich fühle mich zwar nicht unschlagbar, es gibt immer noch Raum für Verbesserung und das motiviert.“

Mit Offensiv-Taktik gegen Wawrinka zum Erfolg

Dass der Branchenprimus schlagbar ist, zeigte Federer in der Gruppenphase. Im Halbfinale zeigte sich der Schweizer gegen Landsmann Stan Wawrinka allerdings auch fehleranfällig. Doch er machte weniger Fehler als „Stan-The-Man“ und so gewann der 17 fache Grand-Slam-Sieger nach 70 Minuten mit 7:5 und 6:3. Federer hatte seinen Davis-Cup-Kumpel wohl auch mit seiner Offensiv-Taktik überrascht. Der Schützling von Stefan Edberg suchte regelmäßig den Weg ans Netz und war dabei erfolgreich. Wirklich lange Ballwechsel hatten Seltenheitswert. Für Federer war es der 18. Sieg im 21. Duell mit Wawrinka.

Unrühmliches Ende im Vorjahr

Nun bekommt Federer also doch noch die Chance, Djokovic bei den ATP Finals im Endspiel zu schlagen. Im Vorjahr musste der Eidgenosse vor dem Finale ja wegen Rückenbeschwerden vorzeitig w.o. geben.

Foto: Samuel Thurner

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