Gehen Rafael Nadal und Onkel Toni bald getrennte Wege?

Rafael Nadal und Onkel Toni – eine mehr als erfolgreiche Beziehung, die in 14-Grand-Slam-Siegen mündete. Dass die beiden bald getrennte Wege gehen werden, ist vor allem nach dem sensationellen Finaleinzug bei den Australian Open kaum vorstellbar. Doch Toni, der seinen Neffen seit dem vierten Lebensjahr trainierte, erklärte nun überraschend seinen Rücktritt aus dem Nadal-Team. „Ab dem kommenden Jahr werde ich mich ausschließlich um unsere Tennis-Akademie in Manacor konzentrieren und Rafael nicht weiter auf der Tour begleiten“, erklärte der Langzeit-Trainer dem italienischen Onlineportal „Tennisitaliano.it“. Der Grund für die Trennung ist offenbar der schwindende Einfluss in der Trainingsarbeit.

„Zu viele Meinungen“

„Bis Rafa 17 Jahre alt war, habe ich alles für ihn entschieden. Dann wurde Carlos Costa sein Manager. Rafas Vater bekam mehr Einfluss und plötzlich hatte jeder seine Meinung“, ist Toni Nadal offenbar in seiner Ehre gekränkt. Als Ende 2016 auch noch Carlos Moya engagiert wurde, war es wohl zu viel für den bald 56-Jährigen.

„Beziehung immer noch exzellent“

Überrascht vom Rückzug zeigt sich auch Rafael Nadals Pressesprecher Benito Perez gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP: „Ich muss mit Rafa erst in den kommenden Tagen darüber sprechen.“ Zum Familienstreit soll es aber nicht kommen. „Die Beziehung ist immer noch exzellent. In all den Jahren hatte wir nie eine Krise“, erklärt Onkel Toni.

Foto: Samuel Thurner

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