Giganten-Duell im Finale von Paris

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Das ersehnte Traumfinale ist perfekt: Der Weltranglisten-Erste Rafael Nadal wird am Sonntag im Endspiel der French Open auf seinen härtesten Widersacher Novak Djokovic treffen. Während der Spanier gegen den schottischen Wimbledonsieger Andy Murray mit 6-3, 6-2 und 6-1 kurzen Prozess machte, hatte der Serbe im Spiel gegen seinen Trainingspartner aus der Jugend, Ernests Gulbis aus Lettland, deutlich mehr zu kämpfen und musste sogar einen Satz abgeben. Dennoch siegte der Weltranglisten-Zweite schlussendlich mit 6-3, 6-3, 3-6 und 6-3.

Holt Rafa den neunten oder Djokovic den ersten Sieg in Roland Garros?

Während Nadal bei seinem zehnten Antreten bereits seinen neunten Triumph in Paris einfahren könnte, würde der „Djoker“ seine Grand-Slam-Titel Sammlung – nach vier Siegen in Australien und jeweils einen Erfolg in Wimbledon und bei den US Open – komplettieren. „Er hat mich zuletzt ein paar Mal geschlagen und wird Selbstvertrauen nach dem Finalsieg in Rom haben, aber ich verbessere mein Niveau hier jeden Tag. Ich glaube, ich habe heute mein bestes Tennis in Roland Garros in diesem Jahr gespielt“, zeigte sich Nadal nach dem schnellen Triumph über Murray (das Match dauerte nur 1:35 Stunden) selbstbewusst. Doch im Finale geht es um mehr: Der Sieger ist nach dem Turnier die Nummer eins der Welt.

Djokovic zertrümmert Schläger

Während der Mallorquiner mehr als zufrieden mit seiner Darbietung war, kritisierte sich Djokovic nach dem Arbeitssieg über Gulbis selbst. „Die ersten beiden Sätze liefen sehr gut für mich, danach hat er weniger Fehler gemacht. Es war schwierig, die Konzentration hochzuhalten, weil die Bedingungen für ihn und mich schwierig waren.“ Der Serbe zertrümmerte sogar zum Unmut des Publikums im vierten Satz seinen Schläger.

Foto: Samuel Thurner

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