Gnade für Sharapova: Sperre auf 15 Monate reduziert

Maria Sharapova Pressekonferenz Stuttgart, Foto: Samuel Thurner

Bereits im Juli sollte der Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne über den Rekurs von Doping-Sünderin Maria Sharapova urteilen. Doch die Entscheidung wurde hinausgezögert – bis in den Oktober. Nun haben die Richter endlich entschieden. Und das durchaus erfreulich für die Russin. Die ehemalige Nummer eins der Welt bleibt zwar gesperrt, die Sperre wurde von zwei Jahren aber auf 15 Monate verkürzt.

Russin freut sich schon auf den April

„Heute ist einer der glücklichsten Tage meiner Karriere, weil ich weiß, dass ich im April wieder auf die Tennisbühne zurückkehren kann“, schreibt Sharapova auf Facebook und kritisiert den Internationalen Tennisverband. „Ich habe Verantwortung für meinen ,Fehler‘ übernommen. Andere Verbände informierten ihre Sportler besser über Änderungen im Doping-Reglement als die ITF. Ich hoffe, dass in Zukunft kein Tennisspieler mehr durchmachen muss, was mir widerfahren ist.“

Dopingbeichte in Los Angeles

Sharapova wurde am 26. Jänner bei den Australian Open in Melbourne mit der seit 1. Jänner verbotenen Substanz Meldonium im Blut erwischt. Nachdem die fünffache Grand-Slam-Siegerin bei einer Pressekonferenz im März in Los Angeles eine Dopingbeichte ablegte, wurde sie von der ITF mit einer zweijährigen Sperre und nicht wie von einigen erwartet mit der Maximal-Strafe von vier Jahren bestraft. Die hübsche Blondine musste auch das Preisgeld vom ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres zurückzahlen. Zudem wurden ihr die 430 Punkte für die Weltrangliste wieder abgezogen.

Studium und diverse andere Verpflichtungen

Langweilig dürfte es der geschäftstüchtigen Russin während der noch abzusitzenden Sperre aber nicht werden. Neben ihrer Reiselust, die sich ihren Fans auf diversen Social-Media-Kanälen immer wieder zeigt und ihren Aktivitäten mit der Süßigkeiten-Marke Sugarpova, hat sich Sharapova auch an der Harvard Business School in den USA für ein Studium eingeschrieben – ganz zur Freude der männlichen Studenten.

Foto: Samuel Thurner

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