Großes Tennis: Thiem stoppt Comeback-Tour von Murray

Mit Siegen über Landsmann Cameron Norrie und vor allem in Runde eins über US-Open-Halbfinalist Matteo Berrettini zeigte Andy Murray beim Turnier in Peking nach seiner Hüft-OP groß auf. Doch gegen Dominic Thiem war nun Endstation. In einer extrem unterhaltsamen und mitreißenden Partie setzte sich der Österreicher mit 6:2, 7:6 (3) durch.

Weltklasse-Tennis von Anfang an
Bereits zu Beginn zeigten die beiden Akteure Weltklasse-Tennis. Schon das erste Aufschlaggame riss die Zuschauer von den Stühlen. Elf Minuten kämpften Thiem und Murray um diesen einen Punkt. Hohes Tempo, Stops und Passierschläge vom Allerfeinsten waren dabei zu sehen. Und obwohl die Aufschlagspiele auch in der Folge extrem eng waren, holte sich die Nummer fünf der Welt den ersten Durchgang vom Ergebnis her relativ klar mit 6:2.

Schwächen beim Ausservieren
Und auch im zweiten Satz bekamen die Tennisfans in China ein an Spannung kaum überbietendes Match zu sehen. Thiem holte sich zwar gleich das Break zum 1:0, schaffte es aber nicht, das Match auszuservieren. Beim Stand von 5:4 fabrizierte der Lichtenwörther gleich drei Doppelfehler und schenkte dem ehemaligen Weltranglisten-Ersten das Rebreak. Doch der Schotte konnte daraus nicht wirklich Kapital schlagen. Im Tiebreak zog Thiem nämlich schnell mit 5:1 davon und durfte nach einer Stunde und 54 Minuten jubeln.

Mit Finaleinzug fix in London dabei
Im Semifinale bekommt es Österreichs Nummer eins nun nicht mit Doppelpartner Fabio Fognini, sondern mit Karen Khachanov zu tun. Der Russe siegte gegen den Italiener mit 3:6, 6:3 und 6:1. Mit einem Finaleinzug wäre Thiem vorzeitig für die ATP Finals in London qualifiziert – zum vierten Mal in Serie.

Foto: Samuel Thurner

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