Gulbis verzockte French Open Preisgeld im Casino

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Über 412.500 Euro durfte sich Ernests Gulbis für seinen Halbfinaleinzug bei den French Open in Paris freuen. Das Geld blieb aber nicht wirklich lange am Konto des Letten. Denn Gulbis feierte sein gutes Abschneiden und seinen Einzug in die Top-10 der Weltrangliste mit einem Casino-Besuch und hatte wohl nur wenig Glück. „Nach dem Halbfinal-Aus gegen Novak Djokovic bin ich mit meinem Cousin nach Lettland zurückgekehrt und bin ins Casino gegangen. Ich habe einen Teil meines Preisgeld, das ich in Paris gewonnen habe, beim Blackjack eingesetzt und habe verloren“, sagte Gulbis ohne großartig traurig zu sein.

Frühes Aus im Londoner Queens‘ Club

Und auch beim ATP-Turnier im Londoner Queen’s Club konnte Gulbis sein Konto nicht wirklich aufbessern. Der Lette schied bereits bei seinem Auftaktmatch aus und unterlag dem Franzosen Kenny de Schepper mit 6-7 (3), 5-7.

Kellner wartet noch immer auf das Geld von Papa Gulbis

Die Art, wie Gulbis mit seinem Geld umgeht, dürfte einen Mann ganz besonders ärgern. Wie berichtet wartet der Wiener Kellner Agabito Gomes noch immer auf 13.000 Euro (exklusive Zahlungen für Folgeschäden), die der Vater des Tennisstars ihm zahlen müsste. Ainars Gulbis schüttete dem Kellner beim Turnier in der Wiener Stadthalle 2010 heißen Kaffee in die Augen,weil er um 10.30 Uhr im VIP-Bereich kein Mittagessen bekam. Trotz einer Akutbehandlung im Krankenhaus leidet der Kellner seit der Attacke an Sehstörungen. Der Geschäftsmann und Millionär wurde vor Gericht in Wien verurteilt. Die Brieftasche von Papa Ainars blieb aber bis heute verschlossen. Er hat sich bei seinem Opfer nicht einmal entschuldigt.

Foto: Samuel Thurner

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