Harte Arbeit für Federer am Weg zurück zur Nummer 1

Roger Federer Basel Foto: Samuel Thurner

Das war knapp: Roger Federer musste in der zweiten Runde der Swiss Indoors in Basel und damit im Kampf um die Rückeroberung des Tennisthrons Überstunden machen. Der Schweizer musste wie im Achtelfinale – wie im Vorjahr – gegen den stark spielenden Usbeken Denis Istomin über drei Sätze gehen. Im Gegensatz zum ersten Spiel gegen Gilles Muller konnte der Lokalmatador diesmal also keine Kräfte sparen. Istomin gewann den ersten Satz mit 6:3. Federer kam in diesem Durchgang nur zu einer einzigen Breakchance. Erst im zweiten Satz gelang es dem Vierfach-Papa den starken Aufschlag des Usbeken zu durchbrechen. Federer holte sich den zweiten Satz mit 6:3. Im Entscheidungssatz vergab der Weltranglisten-Zweite zunächst sieben Breakchancen – ehe er den achten mit einem Backhand-Winner verwertete. Die Entscheidung! Nach einer Stunde und 49 Minuten gewann Federer den dritten Satz mit 6:4 und zog damit bei seinem Heimturnier ins Viertelfinale ein. „Das war echt schwierig. Ich habe viele falsche Entscheidungen getroffen“, erklärt der Publikumsliebling nach dem Match. „Aber vielleicht war es genau so ein schweres Spiel, das ich gebraucht habe.“

Nun Duell gegen „Baby Federer“

Kaum anzunehmen, dass Federer im Viertelfinal wieder den Schongang einlegen kann. Dort kommt es nämlich erneut zu einem Déjà-vu. Wie im Vorjahr trifft der fünffache Sieger der Swiss Indoors auf sein Pendant Grigor Dimitrov. Der von vielen liebevoll auch „Baby Federer“ genannte Bulgare setzte sich in seinem Achtelfinale relativ klar mit 6:2, 6:2 gegen den Kanadier Vasek Pospisil durch. Federer gewann im vergangenen Jahr gegen den Freund von Maria Sharapova im bisher einzigen Duell der beiden mit 6:3, 7:6 (2). Der Schweizer darf also weiterhin von seinem insgesamt sechsten Heimtitel träumen und wahrt damit die Chance, noch heuer Nummer eins der Welt zu werden. Zuletzt stand er in Basel acht Mal in Folge im Finale, musste in den letzten beiden Jahren aber jeweils dem derzeit verletzten Argentinier Juan Martin Del Potro die Trophäe überlassen.

Foto: Samuel Thurner

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