Hartplätze braucht das Land

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Temperaturen wie normalerweise erst Anfang Sommer: In weiten Teilen Mitteleuropas liegt seit Monaten kein Schnee, der Himmer ist blau und die Sonne strahlt. Eigentlich perfektes Tenniswetter. Doch die Plätze sind leer, Netze nicht gespannt und die Linien noch nicht im Sand vergraben. Viele Tennisbergeisterte plagen sich in schwülen Hallen oder lassen den Schläger im Keller schmoren. Wie Kollege Dieter Genske vom deutschen TennisMagazin in seinem Editorial schreibt, könnte man dies ändern indem man mehr auf Hartplätze setzt. Vor allem könnte man dann auch im Herbst länger spielen. Doch umsetzen werden diesen Vorschlag nur die wenigsten.tennismagazin

Jedes Jahr im Frühjahr ein ähnliches Szenario: Die Sonne scheint, es sind locker über 15 Grad in der Sonne, aber draußen spielt keiner Tennis, weil die Sandplätze noch nicht hergerichtet sind. Nun wird Deutschland nicht von heute auf morgen die Fronten wechseln und draußen auf Hartplätze umstellen, doch der ein oder andere Tenniscourt fürs Spielen an lauen Frühlingstagen an der frischen Luft und nicht in muffigen Hallen wäre doch mal bei der nächsten Clubsitzung ein Gedanke wert. Was meinen Sie? Man könnte ja erst einmal Kleinfelder für unsere Kinder anlegen. Das wird dann auch nicht gleich so teuer und der Nachwuchs freut sich bestimmt …

Fotos: hermeshelix.com, Samuel Thurner

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