Herbe Klatschen für Thiem und Nishikori in London

Es war wohl die falsche Taktik, die sich Dominic Thiem und Coach Günter Bresnik nach der Niederlage gegen Kevin Anderson im zweiten Match der ATP Finals in London zurechtgelegt haben. Gegen Roger Federer nahm der Österreicher die Bälle ungewohnt früh, ging rasch auf den Punkt und spielte auch immer wieder Serve-and-Volley. Das Resultat: Ein unerzwungener Fehler nach dem anderen, extrem viele Volleyfehler und eine schlechte Auflagleistung.

Viele unerzwungene Fehler

Roger Federer, der zum Auftakt gegen Kei Nishikori viele unerzwungene Fehler produzierte und schlussendlich mit 7:6 (4) und 6:3 den Kürzeren zog, spielte im Match gegen Thiem besser, musste aber aufgrund der extrem vielen Fehler seines Gegner, der immer wieder an seiner offenbar zu engen Hose herumzupfte, aber auch nicht unbedingt sein bestes Tennis auspacken. Am Ende gewann der Maestro klar mit 6:2, 6:3 und wahrte damit seine Chance auf das Halbfinale.

Fast „Brille“ für Japaner

Dafür muss der 20-fache Grand-Slam-Champion gegen Anderson sich allerdings noch einmal steigern. Denn der Südafrikaner schein in Topform zu sein. Den unterirdisch spielenden Nishikori schoss der Aufschlag-Riese mit 6:0, 6:1 regelrecht von Platz und verpasste dem Japaner nur knapp keine „Brille“.

Foto: Samuel Thurner

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