Herrenloser Koffer sorgte bei French Open für kurze Panik

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Unzählige Polizisten, Soldaten patrouillieren mit Spürhunden und rund um die Anlage der French Open wurde ein extremes Sicherheitsnetz errichtet. Angesichts der Terror-Anschläge von Paris und Brüssel und der bevorstehenden Fußball-Europameisterschaft in Frankreich merkt man in der Stadt der Liebe an jeder Straßenecke die Anspannung. Und diese wurde bereits am Dienstag Nachmittag auf eine harte Probe gestellt. Denn mitten im Stade Roland Garros sorgte ein herrenloser Koffer für kurze Panik. Der Fundort wurde für knapp 30 Minuten abgeriegelt. Doch nachdem Spürhunde das Gepäckstück beschnupperten, konnte Entwarnung gegeben werden. Der Spielbetrieb wurde während der bangen Minuten fortgeführt.

Stundenlanges Warten bei Eingängen

Die rund 450.000 Fans, die bis zum Finaltag am 5. Juni zum Sandplatz-Klassiker pilgern werden, werden einige Strapazen auf sich nehmen müssen, um Weltklassetennis zu sehen. Zuseher, Journalisten sowie auch Mitarbeiter des zweiten Grand-Slam-Turniers des Jahren müssen an den Eingängen Leibesvisitationen über sich ergehen lassen und nicht weniger als drei Checkpoints passieren. Stundenlanges Warten vor den Eingängen ist unvermeidlich. Auch nicht autorisierte Fahrzeuge dürfen sich der Anläge nicht nähern und werden weiträumig umgeleitet. Doch in Paris sind man die Sicherheitsmaßnahmen mittlerweile fast schon gewohnt. So müssen sogar die Touristen in den Hamburger-Restaurants auf den Champs-Élysées ihre Rucksäcke vor den Augen der strengen Security-Mitarbeiter auf breiten Tischen ausleeren.

Foto: Samuel Thurner

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