In Kitz grassiert wieder das „Tennisfieber“

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Seit Tagen ist es in der Gamsstadt zu spüren. In den Auslagen der Geschäfte liegen Tennisbälle, Rackets schmücken Bars und an nahezu jeder Ecke wird über den Sandplatz-Klassiker gesprochen: In Kitzbühel ist heuer eindeutig wieder das „Tennisfieber“ ausgebrochen – fast so wie in den 1990er Jahren.

TENNIS - ATP, bet-at-home Cup 2014

Trotz Schmuddelwetter mussten wie in früheren Zeiten die oberen Ränge geöffnet werden. Besonders auffallend war die große Zuschauerzahl am Donnerstag rund um Platz Nummer zwei. Denn die Turnierleitung musste aufgrund der Wetterkapriolen erfinderisch werden. Der „Küchenmeister“, der dritte große Platz neben Centercourt und Grand-Stand, stand nach den Regenfällen unter Wasser. Daher musste auf den Zweier ausgewichen werden: Keine Tribüne, kein großer Auslauf – die Fans waren ihren Stars so nahe, wie sonst nur deren Spielerfrauen.

TENNIS - ATP, bet-at-home Cup 2014

Und der neue Hype in Kitz hat wohl einen Namen: Dominic Thiem. Nach dem mitreisenden Match des Österreichischen Jungstars gegen den Tschechen Jiri Vesely wurde es auf der Anlage so eng, dass man sich auf der Anlage regelrecht durch die Massen durchzwängen musste. Und auch am Freitag bildete sich bereits knapp zwei Stunden vor dem Viertelfinal-Match des Niederösterreichs am Eingang eine riesen Menschenschlage. Der 20-Jährige weiß einfach zu begeistern.

Erstes Semifinale auf der ATP-Tour

Und wer weiß, wie weit es Thiem beim bet-at-home Cup 2014 noch schafft. Denn auch der an Nummer zwei gesetzte Marcel Granollers wurde für den Youngster im Viertelfinale kein Stolperstein. Mit 6:4, 7:5 schickte er den Spanier mit einer Galavorstellung nach Hause, „zwang“ seine Fans sogar zur Laola-Welle und zog damit in seiner erstes Semifinale auf der ATP-Tour ein. Zwei Siege würden Thiem nun noch zum ganz großen Coup fehlen …

TENNIS - ATP, bet-at-home Cup 2014

Fotos: Samuel Thurner (1), GEPA pictures (3)

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