Ist „König“ Roger am Ende?

Roger Federer French Open Foto: Stefan Ruef

Kuh „Desiree“ brachte ihrem neuen Besitzer einfach kein Glück. Roger Federer ging bei seinem Heimturnier im Berner Oberland – überraschend bereits in der ersten Runde – sang- und klanglos unter. War es der Rummel um seine Person, der neue Schläger oder ist für den „König der Filzkugeln“ bald Endstation? Kritiker schreiben den Schweizer jedenfalls schon ab.

Rückenschmerzen, Fehler und Pleiten

Rückenschmerzen, viele Fehler, Pleiten gegen Nobodys und keine großen Siege: Der Tennis-Superstar steckt in seiner mit Abstand schlimmsten Krise. Seine Fans in der ausverkauften Arena in Gstaad waren fassungslos, Federer selbst schüttelte nur ungläubig den Kopf. 3:6, 4:6 in nur 65 Minuten zum Auftakt gegen den Deutschen Daniel Brands. Das nächste Debakel für „König“ Roger. „Der Rücken bereitet mir große Probleme“, erklärte Federer, „ich musste viele Schmerzmittel nehmen, eigentlich hätte ich gar nicht antreten sollen – doch ich hab es probiert.“

Gehört Aufmerksamkeit der Familie und den Zwillingen?

Zehn Jahre nach seinem ersten Triumph in Wimbledon, dem Startschuss zu seiner grandiosen Karriere, kämpft er gegen seine bisher schlimmste Krise. Bei den French Open unterlag er in drei Sätzen Jo-Wilfried Tsonga, in Wimbledon wurde Federer von Sergej Stachowski bis auf die Knochen blamiert, in Hamburg verlor die einstige Nummer eins der Welt zuletzt gegen „Nobody“ Federico Delbonis – das Aus gegen  Brands in Gstaad krönte die schwachen Auftritte. „Er hat jahrelang dominiert und ist der Größte aller Zeiten. Doch seine Zeit scheint abzulaufen“, meint etwa Tennislegende John McEnroe. Und auch Bum-Bum Becker stellte fest, dass Federer seinen Sport zwar liebt, doch Tennis aufgrund seiner Familie mit den Zwillingen nicht mehr die ganze Aufmerksamkeit gehört. „König“ Roger würde vielen jedenfalls fehlen …

Foto: Stefan Ruef

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