Italo-Fest: Pennetta gewinnt US Open und beendet Karriere

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Es hätten die US Open von Serena Williams werden sollen. Denn die Amerikanerin hätte mit einem Sieg Geschichte geschrieben und nach Steffi Graf 1988 als zweite Spielerin den „Golden Slam“, also alle vier Grand-Slam-Turnier in einem Jahr, gewinnen können. Doch es kam alles anders. Das letzte Major-Turnier des Jahres wurde zu einem wahren Italien-Festspiel.

Vinci machte das schier Unmögliche möglich

Bereits die Tatsache, dass Flavia Pennetta und Roberta Vinci in New York ins Halbfinale einzogen, löste in ihrer Heimat eine echte Tennis-Euphorie aus. Doch der Siegeszug der beiden Fed-Cup-Freundinnen ging unaufhaltsam weiter. Nachdem Pennetta überraschend die Nummer zwei der Welt, Simona Halep, aus dem Turnier warf, schaffte ihre Landsfrau gegen Serena Williams das schier Unmögliche. Mit 2:6, 6:4 und 6:4 begrub Vinci die Träume des „Unbesiegbaren“.

Verlobte von Fognini behielt die Nerven

Somit standen sich erstmals zwei Italienerinnen in einem Grand-Slam-Finale gegenüber. Im ausverkauften Arthur Ashe Stadium lieferten sich die beiden Südeuropäerinnen im ersten Satz einen spannenden Kampf, indem sich Pennetta im Tie-Break mit 7:4 durchsetzte. Und auch im zweiten Satz legte die 33-Jährige aus Brindisi, vor den Augen ihres Verlobten Fabio Fognini, mit dem gewonnenen Selbstvertrauen los wie die Feuerwehr und zog rasch mit 4:0 davon. Vinci gelang zwar noch ein Re-Break, doch Pennetta behielt die Nerven. Dank des 7:6 und 6:2-Erfolges darf sie sich als neue „Königin von New York“ bezeichnen.

Schock für Fans bei Siegerehrung

Während der äußerst harmonischen und ausgelassenen Siegerehrung schockte Pennetta dann ihre Fans. Denn sie gab noch am Platz bekannt, dass sie ihren Tennisschläger an den Nagel hängen wird. Wenn es am schönsten ist, soll man ja bekanntlich aufhören. „Ich werde diese Saison aber noch zu Ende spielen“, betonte Pennetta nach dem Match vor der versammelten Presse.

Foto: twitter/Flavia Pennetta

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