„Je suis Charlie“: Tennis-Asse trauern um Terroropfer

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Die Terrorangriffe in Paris und Dammartin gehen natürlich auch nicht an den französischen Tennisprofis spurlos vorüber. Auf der facebook-Seite von Alize Cornet ist in großen weißen Lettern der mittlerweile berühmte Satz „Je suis Charlie“ (dt. „Ich bin Charlie“) zu lesen. Und auch bei der offiziellen Mixed-WM, dem Hopman Cup in Perth gedenkt die Französin im Spiel gegen die Polin Agnieszka Radwanska mit einem Zettel auf ihrer Tennistasche den Opfern, die beim Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ in der französischen Hauptstadt ums Leben kamen. „Jedes Mal wenn ich zu meinem Stuhl ging, habe ich den Zettel gesehen und er hat mich an die schrecklichen Geschehnisse erinnert. Zwölf Tote und all diese Gewalt, nicht nur in Frankreich und Paris, es berührt die ganze Welt und die ganze Menschheit und wir müssen wirklich dagegen aufstehen“, erklärte Cornet nach dem Spiel.

Polen holt sich ersten Titel beim Hopman Cup

Am Ende ging die Französin nach einem 2:42-stündigen Marathonmatch mit 6:4, 2:6, 7:5 als Siegerin vom Platz. Der Erfolg war am Ende für den Finaleinzug allerdings zu wenig. Im Endspiel konnte Radwanska überraschend die Weltranglisten-Erste Serena Williams mit 6:4, 6:7 und 6:1 besiegen. Ihr Landmann Jerzy Janowicz musste sich im Anschluss John Isner zwar mit 6:7 und 4:6 geschlagen geben. Doch das polnische Duo holte sich dank eine 7:5 und 6:3 Erfolges im abschließenden Mixed-Doppel den ersten Hopman Cup Titel für Polen in der Geschichte.

Auch Tsonga zeigt Solidarität

Auch Frankreichs Nummer eins bei den Herren, Jo-Wilfried Tsonga, der im Moment verletzungsbedingt nicht am Platz stehen kann und für die Australian Open in Melbourne bereits abgesagt hat, bekundete auf seiner offiziellen Twitter-Seite seine Solidarität mit den Hinterbliebenen und postete ebenfalls -ganz zur Freunde seiner Follower – die berühmte Aufschrift.

Foto: facebook/Alice Cornet (Screenshot)

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