Jürgen Melzer hat noch immer Spaß am Tennis

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Die Saison für Jürgen Melzer ist bislang sicherlich nicht nach Wunsch verlaufen. In der Weltrangliste ist die ehemalige Nummer acht der Welt mittlerweile auf Rang 130 abgerutscht. Beim ATP-Turnier in Kitzbühel kommen die Tennisfans längst nicht mehr um Österreichs ehemalige Nummer eins zu sehen. Dominic Thiem hat seinem Landsmann längst den Rang abgekauft.

Mit Internet-Eintrag Spekulationen aus dem Weg räumen

Mit einem Post auf seiner Facebook-Seite hat sich der Deutsch-Wagramer vor seiner Erstrundenpartie gegen den Spanier Daniel Gimeno-Traver nun selbst in die Öffentlichkeit katapulitiert. Melzer wollte die vielen Gerüchte rund um ein mögliches Karriere-Ende und über die private Situation – vor allem in den sozialen Netzwerken – ein für alle Mal klarstellen.

Beziehungs-Aus aber kein Karriere-Ende

„Es lief zuletzt sportlich, auch aufgrund meiner privaten Situation, nicht nach Wunsch!“ Im März trennte sich Jürgen Melzer – wie bereits berichtet – von Ehefrau Iveta, „mittlerweile sind wir auch geschieden“. Nach drei Jahren. An ein Karriere-Ende denkt der 34-Jährige aber noch lange nicht. Mit einem freinen Kopf will er wieder in die Top-100 vorzustoßen. „Mein Minimalziel. Aber solange es mir Spaß macht, werde ich dem Tennissport erhalten bleiben.“

Die Stellungnahme von Jürgen Melzer

Ich bereite mich gerade in Kitzbühel, in einer der schönsten Städte Österreichs, auf die Generali Open vor. Jeder, der in der letzten Zeit meine sportlichen Leistungen verfolgt hat, hat bemerkt, dass es, auch aufgrund meiner privaten Situation, gar nicht nach Wunsch gelaufen ist.

Da dies auf einigen Plattformen der Social Media zu Spekulationen über ein bevorstehendes Karriereende geführt hat, möchte ich dazu jetzt hier meine Gedanken loswerden.

Wenn ich gefragt werde, wie lange ich noch spielen will, antworte ich gerne mit Floskeln. Tatsache ist, ich möchte spielen, solange mir dieser Sport den gleichen Spaß bereitet wie in der Vergangenheit, und daher sehe ich derzeit noch kein baldiges Ende meiner sportlichen Karriere. Menschlich tut es natürlich weh, wenn man nach einer Niederlage zum Aufhören aufgefordert wird, gleichzeitig wundere ich mich natürlich auch darüber, da ja niemand gezwungen ist, mir zuzusehen. Aber es gibt natürlich auch die anderen Kommentare, in denen ich positiv angespornt werde, und für diese möchte ich mich herzlich bedanken.

Meine private Situation blieb wahrscheinlich nicht gänzlich unbemerkt…Iveta und ich haben uns im März getrennt und sind mittlerweile bereits geschieden. Ich möchte mich hier auch herzlich bei den Sportjournalisten bedanken, die dieses private und auch heikle Thema in den letzten Wochen so professionell und fair behandelt haben. Weiters bitte ich zu verstehen, dass ich zu meiner privaten Situation keinen weiteren Kommentar abgeben werde.

Ich freue mich jetzt sehr darauf, wieder nach vorne blicken zu können und mit vollem Elan dem Sport nachzugehen, der mir in meinem Leben so viel gegeben hat, nämlich dem TENNIS!

JM

Foto: Samuel Thurner

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