Street Tennis der „jungen Wilden“ am Stephansplatz

Samstag kurz nach 11 Uhr bremste sich in einer Seitengasse des Wiener Stephansplatzes ein weißer Mercedes-Benz ein. Die Shooting-Stars Dominic Thiem, Alexander Zverev, Andrey Rublev und Karen Khachanov sprangen heraus – „bewaffnet“ mit Tennisschlägern, Bällen und einem offiziellen ATP-Tennisnetz. Nur wenige Momente später war zum Erstaunen hunderter Passanten auf dem vollen Stephansplatz ein Netz aufgebaut und die vier Stars der Erste Bank Open 500 lieferten sich ein kurzes Doppel-Duell. Als schließlich die Polizei auftauchte, war die Show auch schon wieder vorbei. Netz eingerollt, Bälle weggepackt und das Auto brauste wieder davon.

Die Stars der neuen Generation

Das ebenso überraschte wie begeisterte Publikum hatte in ungewöhnlichem Setting einen Blick auf die Zukunft des Tennis werfen dürfen: Zverev, Rublev und Khachanov sind die Nummern 1 bis 3 im „Emirates ATP Race to Milan“, der Rangliste der U21-Spieler. Thiem gehört mit seinen 24 Jahren ebenfalls noch zu den „jungen Wilden“ der ATP Tour. Der Niederösterreicher hat – so wie Khachanov – schon einmal das Viertelfinale bei den Erste Bank Open erreicht. Für Zverev und Rublev ist es heuer das Debüt im Hauptfeld des Millionenturniers in der Wiener Stadthalle.

„Es hat Spaß gemacht“

Zverev war von der spontanen Aktion begeistert: „Der Stephansplatz ist fantastisch. Hier zu spielen, hat echt Spaß gemacht.“ In ein ähnliches Horn stieß Lokalmatador Dominic Thiem: „Ich liebe es, vor meinem Heimpublikum zu spielen. Es war cool, in Wien mit meinen Kumpels diese Aktion zu machen.“

Foto: Bildagentur Zolles KG/Markus Wache

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