Kampf um Nummer eins und London-Tickets in Paris

Andy Murray/GBR (Erste Bank Open 2016 in der Wiener Stadthalle); Copyright: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer, 27.10.2016 Die Fotos sind zur redaktionellen Verwendung fuer die mediale Ankuendigung bzw. Berichterstattung ueber die Erste Bank Open 2016 in der Erste Bank Wiener Stadthalle freigegeben und stehen unter Angabe der Quelle und Urheberrechte (Copyright: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Name des Fotografen/Fotografin) ausschliesslich fuer diesen Zweck honorarfrei zur Verfuegung.

Das letzte Masters der Saison in Paris-Bercy bringt für die Tennisfans weltweit einiges an Spannung mit sich. Zum einen kann Andy Murray Branchenprimus Novak Djokovic vom Thron stoßen, zum anderen kämpfen noch insgesamt sieben Spieler um die zwei noch freien Plätze für die ATP-Finals in London.

Murray rückt Djokovic immer mehr auf die Pelle

Beim Kampf um die Nummer eins hat Murray im Herbst bislang jedenfalls seine Aufgaben mehr als erfüllt. Der Schotte holte sich die Titel in Peking, Shanghai und zuletzt in Wien. Sollte der Weltranglisten-Zweite auch noch an der Seine siegen und Djokovic nicht das Finale erreichen, darf der Brite erstmals von ganz oben in der Weltrangliste lachen. Ihm würde dazu auch ein Finaleinzug reichen, wenn Djokovic vor dem Halbfinale ausscheidet. Der Schützling von Boris Becker gibt sich vor dem Showdown allerdings entspannt: „Andy hat es verdient, in der Position zu sein, das Jahr als Nummer eins zu beenden“, meint der „Djoker“. Aber es hänge auch viel von ihm selbst ab. „Ich weiß, was zu tun ist und halte die Dinge ganz einfach.“ Bedeutet für den Serben: Finale erreichen oder das Turnier gewinnen – und aus die Maus.

Thiem und Cilic mit den besten Karten für die ATP-Finals

Nicht minder spannend ist das Rennen um die letzten freien Plätze für London. Während Djokovic, Murray, Stan Wawrinka, Milos Raonic, Kei Nishikori sowie Gael Monfils bereits fix qualifiziert sind und Rafael Nadal seine Saison bereits für beendet erklärt hat, haben noch Dominic Thiem, Basel-Sieger Marin Cilic, Tomas Berdych, David Goffin, Jo-Wilfried Tsonga, Roberto Bautista Augut und Lucas Pouille Chancen auf einen Platz unter den besten acht Spielern der Saison. Die besten Karten haben der Österreich Thiem und der Kroate Cilic. Der Schützling von Günter Bresnik würde sich mit einem Finaleinzug definitiv für die ATP-Finals qualifizieren. Schafft er es ins Halbfinale, ist der rot-weiß-rote Jungstar dabei, wenn nicht Goffin oder Berdych im Endspiel Cilic besiegen. Das Viertelfinale reicht für Thiem, wenn  Cilic nicht das Semifinale erreicht und Goffin nicht den Titel gewinnt oder Berdych nicht im Endspiel steht. Auch für Cilic ist bei einem Finaleinzug alles klar. Für den Kroaten reicht ein Semifinal-Einzug, außer Berdych schlägt Thiem im Finale. Berdych muss hingegen mindestens ins Halbfinale, Goffin mindestens ins Finale und Tsonga, Bautista Agut und Pouille müssen mindestens das Turnier gewinnen um noch Chance auf ein Startticket für London zu bekommen. Sie sind aber dann auf Schützenhilfe angewiesen.

Foto: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer

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