Kein Weltrekord – aber viele lachende Gesichter in Kitz

TENNIS - ATP, bet-at-home Cup 2014

Der Eröffnungs-Sonntag beim bet-at-home Cup in Kitzbühel hätte ein Leckerbissen für alle Tennisfans werden sollen. Zum 70-Jahr-Jubiläum wollten die Veranstalter den Zuschauern bei freiem Eintritt eine spannende erste Runde zeigen und mit einem tollen Rahmenprogramm Werbung für die weitere Turnierwoche machen. Doch der Regen in der Vorwoche entpuppte sich als leichter Spielverderber. Gemeinsam mit der ATP reagierte man in Kitzbühel auf die schlechten Witterungsbedingungen bei anderen Turnieren, sowie auf die Tatsache, dass einige der Spieler noch bei anderen Turnieren im Einsatz waren, und verschob den Start des Hauptbewerbes auf Montag. „Viele unserer Hauptfeldspieler waren noch in Gstaad, Umag oder beim Challengerturnier in Tampere im Einsatz, was gut ist, weil das gleichzeitig bedeutet, dass sie erfolgreich waren. Aber diese Spieler hätten laut ATP Regulativ am Sonntag keine Hauptfeldrunde spielen dürfen. Deshalb haben wir uns entschieden, das erste Match am Montag anzusetzen. Dominic Thiem und Andreas Seppi waren von der Idee eines Showtrainings sofort begeistert“, erklärte Turnierdirektor Alexander Antonitsch.

TENNIS - ATP, bet-at-home Cup 2014

Und dieses wurde von zahlreichen Tennisfans mehr als gut angenommen und war ein erster Vorgeschmack für den Montag. Denn dieser bietet einige Kracher: Zuerst prallen die Freunde Gerald Melzer und Andreas Haider-Maurer aufeinander, dann bittet ÖTV-Jungstar Dominic Thiem gegen Qualifikant Souza aus Brasilien zum Tennis-Tanz.

TENNIS - ATP, bet-at-home Cup 2014

Doch auch dank des Rahmenprogramms konnte der Eröffnung-Sonntag schlussendlich doch als Erfolg angesehen werden. Bei einer Gratis-Weißwurst-Party mit zünftiger Live-Musik konnte man sich für einen Höhepunkt des Jubiläumsturniers stärken. Beim Tennisball-Peppeln hätte es ein Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde werden sollen. Hätte! Denn die bisherige Bestmarke von 675 Menschen (aufgestellt im vergangenen Jahr in London) konnte nicht geknackt werden.

TENNIS - ATP, bet-at-home Cup 2014

Und das obwohl Ex-Kitz-Triumphator Chris Lewis mit einem überdimensional großen Schläger (1978), Turnierdirektor Alex Antonitsch, Tirols Kabarettist Markus Koschuh und TTV-Präsident Walter Seidenbusch zu Ball und Schläger griffen. Schlussendlich fanden sich 406 Tennisbegeisterte am Center Court ein. Zu wenig. Es fehlte nicht nur an den Mutigen, die sich auf den Platz trauten, sonder vor allem gingen auch die Schläger aus. „Aber im kommenden Jahr werden wir’s schaffen“, versprach Initiatorin Sylvia Plischke vom TTV. Den guten Zweck hat es auf jeden Fall erfüllt: Die  Schläger werden nach Afrika verschickt.

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Fotos: Samuel Thurner (1), GEPA pictures (5)

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