Keine French Open-Wildcard für Maria Sharapova

Maria Sharapova Stuttgart Foto: Samuel Thurner

Die Entscheidung ist gefallen! Maria Sharapova wird – wie Roger Federer – nicht bei den French Open in Paris an den Start gehen. Die Russin verzichtet aber nicht wie der Schweizer freiwillig auf das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres. Die nach ihrer 15-monatigen Dopingsperre auf die WTA-Tour zurückgekehrte Blondine darf an der Seine nicht starten. Die Siegerin von 2012 und 2014 erhielt von den Veranstaltern nämlich doch keine Wildcard – nicht einmal für die Qualifikation.

„Keine Wildcards nach Dopingsperren“

„Ihre Titel kann ihr niemand wegnehmen. Diese hat sie unter Beachtung der Regeln gewonnen. Aber wenn es Wildcards für Comebacks nach Verletzungen gibt, darf es keine Wildcards für Comebacks nach Dopingsperren geben. Sie muss ihre Titel selbst zurückgewinnen“, wird Bernard Giudicelli, Präsident des französischen Tennis-Verbandes, von verschiedenen Medien zitiert. Ein Grand-Slam-Turnier ist eben nicht so abhängig von einem einzigen Superstar wie andere Turniere. Die Ränge werden auch ohne der fünffachen Grand-Slam-Siegerin mehr als gut gefüllt sein.

Russin in Wimbledon wieder dabei

In Wimbledon wird Sharapova aber wieder Grand-Slam-Luft schnuppern dürfen. Aufgrund ihres Auftaktsieges in Rom – wo sie übrigens dank einer Wildcard antreten darf – hat sich die ehemalige Nummer eins der Welt einen Platz in der Qualifikation des Rasenklassikers gesichert. Sollte Sharapova in den italienischen Hauptstadt, wo sie 2011, 2012 und 2015 den Titel holte, ins Halbfinale einziehen, würde die Russin sogar im Hauptfeld von Wimbledon stehen.

Foto: Samuel Thurner

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