Kerber verpasst große Chance auf Halbfinale in Singapur

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Die Chance für Angelique Kerber, als erste Deutsche seit Steffi Graf 1998 beim Saisonfinale der besten acht Spielerinnen des Jahres in Halbfinale einzuziehen, war enorm. Doch die Kielerin schied auch bei ihrer dritten Teilnahme bei den WTA Finals – wie schon 2012 und 2013 – nach der Gruppenphase aus. Deutschlands Nummer eins verlor bei ihrem letzten Spiel in Singapur gegen die zuvor sieglose Tschechin Lucie Safarova nach einer Stunde und 27 Minuten klar mit 4:6, 3:6 und verpasste damit die Vorschlussrunde. Dabei hätte Kerber schon ein Satz gereicht um in die Runde der besten vier einzuziehen. Doch sie wirkte verkrampft und fand von Beginn an keinen Rythmus. „Ich habe kein Gefühl“, klagte sie etwa beim Seitenwechsel ihrem Trainer Torben Beltz.

Kvitova trotz Niederlage dank Landsfrau im Halbfinale

Safarova, die bereits vor dem Match keine Chance mehr auf ein Weiterkommen hatte, verhalf durch den Sieg ihrer Landfrau Petra Kvitova ins Halbfinale. Die zweifache Wimledonsieger hatte zuvor gegen die in Singapur noch ungeschlagene Garbine Muguruza nach hartem Kampf in zwei Stunden und 33 Minuten mit 4:6, 6:4 und 5:7 den kürzeren gezogen. Im Halbfinale trifft Kvitova nun auf die Russin Maria Sharapova. Muguruza bekommt es mit der Polin Agnieszka Radwanska zu tun.

Foto: wikipedia / Angelique Kerber (Screenshot)

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