King Roger haut Lokalmatador Murray in drei Sätzen raus

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Bärenstark was Roger Federer derzeit an der Church Road im Londoner Stadtteil Wimbledon zeigt. In einem phasenweise hochklassigem Halbfinal-Fight rang der Schweizer Lokalmatador Andy Murray in drei Sätzen nieder und könnte sich nun mit einem einzigen weiteren Sieg endgültig unsterblich machen. Er greift nämlich nach seinem achten Titel bei traditionsreichsten Turnier der Welt.

Plötzlich Zitterhändchen beim Schotten

Dabei musste der Weltranglisten Zweite beinahe schon im ersten Game seinen Aufschlag abgeben. Doch mit knallharten Aufschlägen wehrte King Roger sogar einen Breakball ab. Als sich die Zuschauer dann bereits auf einen Tiebreak eingestellt hatten, zitterte dem Schotten plötzlich das Händchen und der Eidgenosse schlug beinhart zu. Federer holte sich Satz eins mit 7:5.

Centre Court und Henman Hill standen nur kurz Kopf

Der zweite Durchgang wurde dann dramatisch. Beim Stand von 5:4 und Aufschlag Murray vergeigte Federer nicht weniger als fünf (!) Satzbälle. Der Braveheart konnte ausgleichen. Der Centre Court und der rappelvolle Henman Hill standen Kopf. Doch die Jubelszenen wurden rasch unterbunden. Der Maestro erarbeitete sich nämlich gleich im nächsten Aufschlaggame seines Gegenübers eine weitere Breakchance und ließ sich diesmal nicht zweimal bitten. Auch Satz zwei ging mit 7:5 an Federer.

Verdrängt Federer Sampras endgültig?

Auch der dritte Satz ist lange ausgeglichen. Doch der Schweizer konnte gegen Ende hin erneut einen Zahn zulegen. Mit einem 6:4 zog Federer zum zehnten Mal in den vergangenen dreizehn Jahren ins Endspiel ein und könnte mit einem Sieg Pete Sampras endgültig vom Thron der Wimbledon-Könige mit den meisten Turniersiegen verdrängen.

Neuauflage des Endspiels aus dem Vorjahr

Doch einer hat da bestimmt etwas dagegen. Und derjenige ist derzeit der wohl besten Spieler der Welt – Novak Djokovic. Der Serbe schaffte es in Wimbledon ohne Satzverlust ins Finale. Auch in seinem Halbfinale gegen Richard Gasquet ließ er den Franzosen bei einer 7:6, 6:4 und 6:4 Gala an seinem ersten Hochzeitstag nicht den Hauch einer Chance. Somit kommt es am Sonntag zur Neuauflage des Vorjahres-Finale. Damals behielt der „Djoker“ in fünf Sätzen das bessere Ende knapp für sich.

Foto: Stefan Ruef

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