„König“ Roger holt sich Brisbane-Titel mit 1000. Sieg

Roger Federer French Open Paris Foto: Stefan Ruef

Es ist vollbracht: Roger Federer gelang in Brisbane erneut ein grandioses Jubiläum in seiner phantastischen Karriere. Dank des 6:4, 6:7, 6:4 Erfolges im Endspiel gegen Milos Raonic feierte der Schweizer in seinem 125. Finale nicht nur den 83. Titel, sondern auch den 1000. Sieg auf der ATP-Tour.

Connors und Lendl auf den Fersen

Im ersten Satz reichte dem Weltranglisten-Zweiten ein frühes Break zur 2:1-Führung. Danach ließ Federer nichts mehr anbrennen und servierte den ersten Durchgang schliesslich ohne Probleme aus. Ähnliches Bild auch im zweiten Satz: Der Schweizer nahm dem kanadischen Aufschlagmonster gleich das erste Servicegame ab. Doch plötzlich schlug Raonic zurück. Er schaffte wie aus dem Nichts das Re-Break zum 2:2. Der Satz musste im Tiebreak entschieden werden. Dort erwies sich der Hüne als besserer Spiele, machte sieben Punkte in Serie und gewann mit 7:2. Der Entscheidungsatz war lange Zeit hart umkämpft. Federer wehrte fünf, Raonic vier Breakbälle ab. Doch als der Kanadier bei 4:5 gegen den Machtverlust servierte, flatterten bei ihm offenbar die Nerven. Nach zwei Stunden und 13 Minuten verwertete der Maestro seinen ersten Matchball und knackte damit als dritter Spieler nach Jimmy Connors (1253) und Ivan Lendl (1071) die 1000er-Marke bei ATP-Turnieren. „Der 1000. Sieg ist eines meiner Ziele für diese Saison“, erklärte Federer nach der 6:2, 6:2 Halbfinal-Abfuhr für den Bulgaren Grigor Dimitrov in nur 53. Minuten. „Also habe ich noch Zeit, auf tausend zu kommen“. Der Schweizer wird aber rein gar nicht dagegen haben, dass ihm dieser große Meilenstein bereits jetzt – und das auch noch in einem Finale – gelang.

Foto: Stefan Ruef

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