König Roger ist der neue „Kaiser von China“

Roger Federer Paris Foto: Stefan Ruef

Er hat es offensichtlich gerne spannend: Nachdem Roger Federer bereits in der zweiten Runde des ATP-Masters-1000-Turnier in Shanghai gegen den Argentinier Leonardo Mayer wie der sicherer Verlierer aussah und sogar fünf Matchbälle abwehrte, eher er das Spiel für sich entschied, krönte sich der neue Weltranglisten-Zweite nun mit einem wahren Tiebreak-Krimi im Finale gegen den Franzosen Gilles Simon zum „Kaiser von China“. Auch beim 7:6 (6) und 7:6 (2) im aufgrund von starkem Wind geschlossenen Qi-Zhong-Stadion musste der Schweizer im ersten Satz einen und im zweiten Durchgang sogar zwei Satzbälle abwehren. Mit seinem 1000. Sieg auf der ATP-Tour holte Federer seinen insgesamt 81. Titel und triumphierte das erste Mal beim Masters-Turnier in Shanghai, nachdem er 2006 und 2007 dort jeweils den Tennis Masters Cup gewinnen konnte. Mehr Siege auf der Tour haben nur Jimmy Connors (1243) und Ivan Lendl (1071).

Wird Federer die älteste Nummer 1 der Welt

Und was bedeutet der Sieg des „Maestros“ für die Weltrangliste: In der Jahreswertung beträgt Federes Rückstand auf Novak Djokovic nur noch 990 Punkte. In Basel, Paris-Bercy, bei den World Tour Finals in London und im Davis Cup Finale kann Federer noch ordentlich punkten. Schafft es der Schweizer tatsächlich noch, eine Saison zum sechsten Mal nach 2004 bis 2007 und 2009 auf Platz eins zu beenden, wäre er die älteste Nummer 1 aller Zeiten. Den Rekord hält bisher Andre Agassi mit 33 Jahren und vier Monaten. Und: Aus seinen Sponsorenverträgen würde Federer einen Bonus von fünf Millionen Dollar kassieren.

Foto: Stefan Ruef

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