Königin von New York: Osaka dreht Finale bei US Open

Victoria Asarenka, die im Halbfinale der US Open im Duell der „Power-Mamas“ einmal mehr den Traum vom 24 Major-Titel von Serena Williams zunichte machte, sah im Endspiel lange wie die Siegerin aus. 6:1 und 2:0 lag die Belarussin gegen Naomi Osaka bereits in Front. Doch plötzlich drehte die Japanerin im leeren Arthur-Ashe-Stadion groß auf und sicherte sich ihre dritte Grand-Slam-Trophäe.

Sieg mit spezieller Botschaft
„Ich habe immer darüber nachgedacht, wenn ich früher gesehen habe, wie die großen Spieler auf den Boden sanken und in den Himmel geschaut haben. Ich wollte immer schon sehen, was man da sieht“, erklärte die 22-Jährige mit Witz und Charme, nachdem sie auf den Rücken liegend für kurze Zeit ihren 1:6, 6:3, 6:3-Triumph mitten am Center Court genoss. „Es war ein hartes Match für mich. Ich habe irgendwann gedacht, es wäre peinlich, wenn ich in unter einer Stunde verlieren würde. Es war wirklich ein unglaublicher Moment“, meinte Osaka, die auch beim siebten Auftritt in New York diesmal mit dem Namen des 2014 von Cops erschossenen Tamir Rice auf dem Mund-Nasen-Schutz gegen Rassismus und Polizeigewalt aufmerksam machte.

Foto: instagram/Naomi Osaka (Screenshot)

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