Krise überwunden: Petkovic hat wieder Freude am Tennis

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Nach dem 0:6, 0:6-Debakel gegen die Spanierin Carla Suarez Navarro in China beim Saisonabschlussturnier der Spielerinnen, die sich gerade nicht für die WTA-Finals in Singapur qualifizieren konnten, brach Andrea Petkovic in Tränen aus, gestand mentale Probleme ein und stellte sogar die Fortsetzung ihrer Karriere in Frage. „Ich muss wirklich herausfinden, ob ich weiter spielen will. Ich hasse derzeit mehr Teile meines Jobs, als ich andere mag. In den letzten zwei, drei Monaten habe ich die Leidenschaft für den Tennissport verloren“, wurde die ansonsten äußerst lebenslustige Deutsche zitiert.

Nach neuerlichem Einzug in Top 10 fehlte die Motivation

Nun scheint „Petko“ die Krise überwunden zu haben. „Ich werde weiterspielen“, verriet die Darmstädterin nun beim „Aktuellen Sportstudio“ im ZDF. „Nachdem ich im April nach meiner Verletzungsserie erneut die Top 10 erreichte, war es schwer, mich für neue Ziele zu motivieren.“ Hinzu kam die Krankheit ihrer Mutter. „Je älter man wird, desto schwerer fällt es einem von zu Hause weg zu gehen. Als Einzelspielerin ist man auf der Tour schon oft einsam, da würde man sich wünschen mit einer Fußballmannschaft unterwegs zu sein“, schmunzelt die aktuelle Nummer 20 der Welt.

„Olympische Spiele sind ein Traum“

Besonders groß sei die Vorfreude auf die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Rio de Janeiro, lässt Petkovic die Zuschauer wissen. Dass sie neuen Lebensmut getankt hat, zeigte die Fed-Cup-Spielerin auch beim abschließenden Torwandschießen, als sie barfuß beim letzten Versuch oben links einnetzte. Wenn das keine zusätzliche Motivation für kommende Herausforderungen am Tennisplatz ist.

Foto: Samuel Thurner

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