Krönt sich Halep mit Major-Titel zur Nummer eins der Welt?

Mit einem Sieg gegen Simona Halep im Halbfinale der French Open in Paris hätte die Tschechin Karolina Pliskova in der Weltrangliste Angelique Kerber vom Thron gestoßen. Doch in einem qualitativ hochwertigen und unterhaltsamen Spiel setzte sich schlussendlich nach genau zwei Stunden die Rumänin mit 6:4, 3:6, 6:3 durch und kann nun selbst mit einem Triumph im Finale die Spitzenposition im Ranking erobern.

Pliskova machte Tempo, Rumänin die Punkte

Im ersten Durchgang kam die French Open-Finalistin von 2014 besser aus den Startlöchern, sicherte sich ein frühes Break und gab den Vorsprung nicht mehr aus den Händen. Pliskova bestimmte zwar das Tempo und ließ Halep viel laufen, doch die entscheidenden Punkte machte die Rumänin. Erst im zweiten Satz gelang es der Tschechin ihre Gegnerin weit hinter die Grundlinie zu drängen und hielt von der Grundlinie besser mit. Dies spiegelte sich auch im Ergebnis. Pliskova verwandelte ihren zweiten Satzball zum 6:3. Doch im Entscheidungssatz spielte die rumänische Sandplatzspezialistin wieder groß auf, holte sich ein frühes Break und durfte am Ende jubeln.

Erster Grand-Slam-Titel oder sogar erster Turniersieg?

Im Finale trifft Halep nun auf Jelena Ostapenko. Während die Rumänin ihren ersten Grand-Slam-Titel gewinnen könnte, würde die Lettin sogar ihr erstes Turnier überhaupt auf der WTA-Tour gewinnen – ein Kunststück, das zuletzt 1997 Guga Kuerten in Paris gelang. Ostapenko siegte im Duell der beiden Geburtstagskinder gegen die Schweizerin Timea Bacsinszky knapp mit 7:6 (4), 3:6 und 6:3.

Foto: wikipedia/Simona Halep (Screenshot)

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