Sieger-Lederhose in München ist wieder heiß begehrt

Das Spielerfeld der BMW Open 2017 in  München steht fest. Die Zuschauer dürfen sich auf spannende Matches internationaler Topspieler und der gesamten deutschen Tenniselite freuen. Vom 1. bis zum 7. Mai schlagen mit Alexander und Mischa Zverev, Philipp Kohlschreiber, Tommy Haas, Florian Mayer, Jan-Lennard Struff und Dustin Brown gleich sieben deutsche Spieler in der bayrischen Metropole auf. „Es ist schon ein paar Jahre her, dass so viele deutsche Spieler unter den Top-50 der Welt standen“, konstatiert Turnierdirektor Patrik Kühnen. Allen voran Shootingstar Alexander Zverev. Der 19-Jährige führt die deutsche Riege als Nummer 1 an und hat sich für München viel vorgenommen: „Nachdem ich es in den letzten drei Jahren hier nicht bis ins Finale geschafft habe, möchte ich 2017 ganz klar um den Titel spielen“, sagt Zverev, der 2016 im Halbfinale gegen Dominic Thiem und 2015 im Achtelfinale gegen Philipp Kohlschreiber unterlag. „Alexander Zverev weckt ein großes Interesse der Zuschauer. In München werden die Fans ihn hautnah erleben können und ich bin mir sicher, dass er zu den Mitfavoriten gehört“, meint der Veranstalter der BMW Open, Michael Mronz.

Deutsche Elite gegen internationale Stars

Doch Zverev und die anderen Deutschen werden sich beweisen müssen. Mit dem Franzosen Gael Monfils als Nummer 1 der Setzliste, hat die aktuelle Nummer elf der Welt in München zugesagt. „München war bisher leider kein gutes Pflaster für mich. Ich möchte endlich zeigen, dass ich Lust auf dieses super Turnier habe, bei dem zuletzt große Spieler wie Andy Murray, Philipp Kohlschreiber und Tommy Haas gesiegt haben“, so der Franzose. „Ich habe die Zeit in München immer genossen und hoffe, diesmal ins Turnier rein zu kommen.“ Monfils ist einer von drei Markenbotschaftern des Turnierpresenters FWU. Mit dem Spanier Roberto Bautista Agut und dem Italiener Fabio Fognini haben zwei weitere Topspieler zugesagt, die bereits mehrfach in München aufgeschlagen haben.

Noch drei Wildcards werden vergeben

Zudem dürfen sich die Zuschauer auf ein Wiedersehen mit dem Überraschungssieger aus dem Jahr 2014, Martin Klizan aus der Slowakei freuen. „Der Sieg in München war seinerzeit sein Durchbruch in die Weltspitze und er hat sich seitdem in den Top-40 etablieren können. Ihm ist immer eine Überraschung zuzutrauen“, sagt Kühnen. Bis zum Turnierbeginn werden noch drei Wildcards vom Veranstalter vergeben.

Sieger erhält nigelnagelneuen BMW

Die von Titelsponsor BMW zur Verfügung gestellten Siegerfahrzeuge haben in München inzwischen Tradition. Mit dem BMW i8 erhält der Gewinner der 102. Internationalen Tennis-Meisterschaften von Bayern ein revolutionäres Plug-in-Hybrid-Fahrzeug. Die limitierte Protonic Frozen Black Edition unterstreicht die Exklusivität und Sportlichkeit dieses spektakulären Autos. Das langjährige Engagement von BMW im Tennis hat auch in der Zukunft Bestand. Der Autogigant und der Veranstalter einigten sich auf eine langfristige Verlängerung der gemeinsamen Partnerschaft.

Eingefrorene Lederhose

Seit 2015 erhält der Sieger der BMW Open neben den 250 ATP-Ranglistenpunkten, dem Preisgeld und einem BMW-Siegerfahrzeug auch eine originale bayerische Lederhose. Nachdem es 2016 während des Turniers teilweise geschneit hatte, haben die Veranstalter die diesjährige Lederhose in eine Eisskulptur eingefroren. „Die BMW Open sind das härteste Sandplatzturnier der Welt. Ob bei Schneefall oder 25 Grad und Sonnenschein: Ich bin mir sicher, die Spieler werden das Eis zum Schmelzen und die Courts zum Glühen bringen, um am Ende verdientermaßen die Lederhose auf dem Center Court präsentieren zu dürfen“, so Mronz mit einem Schmunzeln. Die eingefrorene Lederhose wird während der Turnierwoche auf der Anlage präsentiert und im Rahmen der BMW Players Party zu Turnierbeginn von Gästen und Spielern nach und nach bis zum Finaltag zum Schmelzen gebracht.

Foto: BMW Open

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