Lokalmatador Federer zum 13. Mal (!) im Finale von Basel

Die 9200 Fans in der ausverkauften St. Jakobshalle von Basel waren vor lauter Begeisterung kaum zu beruhigen. Nach dem knappen Viertelfinal-Sieg Adrian Mannarino in drei Sätzen, zerlegte Roger Federer im Halbfinale den Belgier David Goffin in genau einer Stunde mit 6:1, 6:2.

Keinen Breakball zugelassen

Was für eine Machtdemonstration des Lokalmatadoren: In beiden Sätzen schaffte der Schweitzer jeweils zwei Breaks und ließ selbst bei eigenem Aufschlag keinen einzigen Breakball zu. „Heute ist es perfekt gewesen, es hätte nicht besser sein können“, meinte Federer nach seinem Triumph.

Nun wartet erneut Del Potro

Der „Maestro“ steht in seinem 13. Basel-Finale. Sieben Mal holte er sich auch den Titel. Den acht Streich möchte ihm ein Altbekannter streitig machen – Juan Martin Del Potro. Der Argentinier setzte sich im Halbfinale gegen den Kroaten Marin Cilic mit 6:4, 6:4 durch. In den Jahren 2012 und 2013 konnte Del Potro Federer den Heimsieg in Basel bereits vermiesen. Zuletzt warf der „Turm von Tandil“ den Eidgenossen bei den US Open im Viertelfinale raus. Federer revanchierte sich im Halbfinale von Shanghai. „Juan Martin spielt auch in diesem Jahr wieder stark. Er spielt auch viel mehr Slice als früher. Ich bin gespannt, wie er am Sonntag auftreten wird. In Shanghai musste ich ziemlich beissen, in New York war es hart. Wir hatten Super-Partien gegeneinander. Ich bin bereit für einen heißen Fight gegen ihn.“

Foto: Samuel Thurner

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