Martina Hingis: Neue Karriere nach Beziehungsaus

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Dass es zwischen ihnen kriselt, wurde schon lange gemunkelt. Nun ist es amtlich: Martina Hingis hat sich von Thibault Hutin getrennt. Und das obwohl sich Hingis sicher war: Mit dem französischen Springreiter will sie alt werden. „Den ziehe ich nicht mehr ab“, sagte die ehemalige Weltranglisten-Erste, über den Diamantring, den ihr Thibault Hutin, im Dezember 2010 im Stadthaus von Neuilly-sur-Seine an den Ringfinger gesteckt hatte. Und das Paar plante schon Kinder: „Ein bisschen Martina, ein bisschen Thibault – das wird ein hübscher Mix“, meinte der Franzose damals.

„Wir haben uns im Jänner getrennt“

Es sollte nicht sein. Nachdem Hingis in den vergangenen Monaten fast nur alleine gesehen und bereits über ein Ehe-Aus spekuliert wurde, hat sie nun gegenüber der „Schweizer Illustrierten“ verraten: „Wir haben uns im Januar getrennt.“ Mehr wollte sie zum Liebes-Aus vorläufig nicht sagen. Schönere Dinge standen nämlich an: Sie wurde in den USA als erste Schweizerin offiziell in die Hall of Fame des Tennis aufgenommen.

Bei Seitensprung erwischt

Martina Hingis und Thibault Hutin lernten sich im April 2010 an einem Concours in der Nähe von Saint Tropez kennen. Erst im darauf folgenden November machten sie ihre Beziehung öffentlich. Schneller waren sie beim Thema Hochzeit: Am 10. Dezember 2010 gaben sie sich in Paris im Kreise der engsten Familienmitglieder das Ja-Wort. Doch schon bald begannen die Probleme. Ein Jahr nach der Hochzeit soll es schon nicht mehr rund gelaufen sein. „Wir wollten uns in New York treffen. Ich wollte sie überraschen. Als ich ins Hotel kam, war aber nicht nur sie überrascht. Sondern auch ich. Denn Martina war nicht alleine“, erklärte Hutin. Er versuchte danach die Ehe zu retten. Doch es kam alles noch schlimmer: „Ende vergangenen Jahres erfuhr ich, dass sie mich schon wieder betrogen hat.“ Mittlerweile soll Hingis bereits wieder einen neuen Freund haben. Es sei David Tosas Ros von der Management-Agentur Octagon.

Nach fast sechs Jahren griff Hingis wieder zum Schläger

Um sich vermutlich vom Liebeschaos abzulenken, griff Martina Hingis in den vergangenen Tagen wieder zum Schläger und spielte an der Seite von Daniela Hantuchova beim Turnier in Carlsbad Doppel. Und das nach fast sechs Jahren Abwesenheit recht erfolgreich: Nach dem klaren Starterfolg gegen Julia Görges und Darija Jurak fehlte gegen Raquel Kops-Jones und Abigail Spears nur wenig zum Einzug in die Runde der letzten vier. Nach Carlsbad wird Hingis auch in Toronto, Cincinnati, Yale (New Haven) und bei den US Open (26. August bis 8. September) im Doppel antreten. Das Gerücht, dass die Schweizerin auch an ein Comeback im Einzel denkt, hat sie jedoch sofort dementiert. „Ich will nicht zurückkommen, ein oder zwei Matches spielen und dann in der dritten Runde verlieren. Das ist nicht meine Welt“, so die „Swiss Miss“.

Foto: Twitter/WTA (Screenshot)

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