Minella übersteht Quali in Linz: „Nach Regen kommt Sonne“

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Der Auftakt des Hauptbewerbes beim „Generali Ladies Linz“ stand ganz im Schatten der letzten Quali-Begegnung. Denn es standen sich nicht nur zwei absolute Schönheiten der WTA-Tour gegenüber, sondern mit Daniela Hantuchova bekamen die Tennisfans auch eine ehemalige Nummer fünf der Welt in der oberösterreichischen Landeshauptstadt zu sehen. Doch das Duell gegen die Luxemburgerin Mandy Minella verlangte der Slowakin mit den extrem langen Beinen alles ab.

Hantuchova in über zwei Stunden niedergerungen

Vor allem mit ihren bärenstarken Aufschlägen wusste Minella zu überzeugen und gewann Satz eins mit 6:3. Im zweiten Durchgang kam die ehemalige slowakische Weltklassespielerin und Linz-Siegerin von 2007 besser ins Spiel und zog mit 4:2 davon. Doch ihre Gegnerin, die vor kurzem sogar schon über ein mögliches Karriereende nachdachte, kämpfte sich zurück – wohl hat sich die sympathische Luxemburgerin an ein Sprichwort erinnert, mit dem ihr Vater sie immer motivierte, wie sie nach der Partie bei einer Kinder-Pressekonferenz erklärte. „Nach jedem Regen kommt wieder die Sonne!“ Doch Satz zwei ging mit 7:5 im Tiebreak an Hantuchova. Im Entscheidungssatz zeigte Minella, warum sie sich in diesem Jahr wieder an die Top 100 herantasten konnte, und gewann nach mehr als zwei Stunden mit 6:3, 6:7 (5) und 6:4. In der ersten Runde trifft sie nun auf die Belgierin Kirsten Flipkens.

Auftakt-Pleite im Doppel gegen Einzelgegnerin

Nachdem sich die aktuelle Nummer 106 der Welt den Fragen der Kinder und Jugendlichen stellte und durchaus Humor bewies, setzte es im Doppel ein bittere Auftaktniederlage. Mit ihrer belgischen Partnerin Elise Mertens verlor Minella gegen die Schweizerin Belinda Bencic und Flipkens, ihre Auftaktgegnerin im Einzel, knapp mit 2:6, 6:3 und 9:11. Aber wie der Papa schon sagte: „Nach dem Regen kommt die Sonne.“

Foto: Samuel Thurner

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